Krisenvorsorge steht eine Woche im Fokus
Wie kann jeder Einzelne für den Ernstfall vorsorgen? Hessens Landesregierung setzt in einer «Resilienzwoche» auf Information und praktische Tipps – auch am bundesweiten Warntag.
Wiesbaden (dpa/lhe) - Wie wichtig aktuell Krisenprävention und Vorsorge sind - darauf will Hessens Landesregierung die Bevölkerung in den kommenden Tagen besonders aufmerksam machen. In der sogenannten Resilienzwoche besucht Innenminister Roman Poseck (CDU) unter anderem Schulen, Kommunen und Einrichtungen der kritischen Infrastruktur. In Gesprächen wolle er die Menschen für die Eigenvorsorge und den Selbstschutz sensibilisieren, erklärte Poseck.
Unter der kritischen Infrastruktur versteht man all jene Bereiche, deren Beeinträchtigung oder Ausfall zu Versorgungsengpässen, Störungen der öffentlichen Sicherheit und weiteren dramatischen Folgen führen kann. Dazu gehören beispielsweise Energie, Informationstechnik, Transport, Verkehr, Gesundheit und Trinkwasser.
«Feuerwehr-AG» und Notvorrat
Der Minister will in dieser Woche unter anderem bei der «Feuerwehr-AG» der Diemeltalschule in Willingen in Nordhessen und bei einer Katastrophenschutzfortbildung in Hofheim im Rhein-Main-Gebiet zu Gast sein. Für Donnerstag ist geplant, dass Poseck in einem Supermarkt einen Notvorrat zusammenstellt. An dem Tag ist auch der bundesweite Warntag mit Probealarm.
«Die Resilienzwoche haben wir seit längerem geplant, doch sie ist aktueller denn je», erklärte Poseck. Die Sicherheitslage erfordere ein Umdenken in der Bevölkerung. «Jeder kann und sollte sich für den Ernstfall vorbereiten.»