Finanzen

Land unterstützt Kommunen bei 137 Projekten mit Darlehen

Eurobanknoten liegen auf einem Tisch. Foto: Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dpa/Illustration
Eurobanknoten liegen auf einem Tisch.

Wiesbaden (dpa/lhe) - Für Schul-, Straßen- und Sportplatzsanierung: Die Kommunen bekommen dieses Jahr fast 250 Millionen Euro an Darlehen aus dem hessischen Investitionsfonds, um ihre Infrastruktur zu verbessern. Wie das Finanzministerium am Montag in Wiesbaden mitteilte, fließt das Geld landesweit in 137 Vorhaben.

Newsletter

Holen Sie sich den WNOZ-Newsletter und verpassen Sie keine Nachrichten aus Ihrer Region und aller Welt.

Mit Ihrer Registrierung nehmen Sie die Datenschutzerklärung zur Kenntnis.

Finanzminister Michael Boddenberg (CDU) erklärte: «Der mit weitem Abstand größte Teil der Investitionen - über 146,5 Millionen Euro - ist für Schulen vorgesehen. Für Kinderbetreuung sind es fast 34 Millionen Euro.» Weitere Schwerpunkte seien 2023 der Straßenbau mit fast 20 Millionen Euro und Brandschutz mit gut 10 Millionen Euro.

«Vor Ort in den Kommunen kann man am besten entscheiden, was benötigt wird», ergänzte Boddenberg. «In den vergangenen 21 Jahren sind so durch den hessischen Investitionsfonds bereits über 2800 Darlehen mit einem Gesamtvolumen von knapp 3 Milliarden Euro bereitgestellt worden.» Mit diesem Geldtopf werden Kommunen über die Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen verschiedene günstige Darlehensformen angeboten.

In diesem Jahr bekommen Kommunen in Südhessen (Regierungsbezirk Darmstadt) rund 176 Millionen Euro, in Mittelhessen (Regierungsbezirk Gießen) etwa 26 Millionen Euro und Nordhessen (Regierungsbezirk Kassel) circa 47,5 Millionen Euro. Das Finanzministerium teilte weiter mit: «Für alle von den Kommunen eingereichten Anträge konnten in diesem Jahr Darlehenszusagen erteilt werden.» Größte Nutznießerin ist erneut die Stadt Frankfurt mit mehr als 31,5 Millionen Euro.