Groß-Gerau

Mann tot in Wohnung aufgefunden: Halswunde Todesursache

Ein Streifenwagen der Polizei ist mit Blaulicht im Einsatz. Foto: Jens Büttner/dpa/Symbolbild
Ein Streifenwagen der Polizei ist mit Blaulicht im Einsatz.

Riedstadt (dpa/lhe) - Nach dem Fund einer Leiche in einem Mehrfamilienhaus in Riedstadt (Kreis Groß-Gerau) hat die Obduktion eine Halswunde als Todesursache ergeben. So könnte der Mann durch eine Schnitt- oder Stichverletzung zu Tode gekommen sein. Dies gab die Staatsanwaltschaft Darmstadt am Montag bekannt.

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Der 24 Jahre alte mutmaßliche Täter hatte sich am Freitagabend selbst bei der Polizei gemeldet. Eine Streife hatte anschließend einen toten Mann in der von ihm genannten Wohnung gefunden. Gegen den 24-Jährigen wurde am Samstag Haftbefehl erlassen. Erste Ermittlungen deuteten darauf hin, dass er und der Getötete eine Beziehung führten. Die Ermittlungen im persönlichen Umfeld dauern der Staatsanwaltschaft zufolge weiter an.

Nach ersten Angaben des Tatverdächtigen sollen Anlass für die Tat Psychosen gewesen sein, die der Mann auf seinen Drogenkonsum zurückführte. Weitere Angaben habe der Beschuldigte bisher nicht gemacht, hieß es. Im Zuge der Ermittlungen werde der 24-Jährige auf die Frage der Schuldfähigkeit und der Unterbringung in einer Psychiatrie oder Entzugsanstalt zu begutachten sein.