Tarife

Mehr Geld für Klinik-Beschäftigte in Gießen und Marburg

Die Tarifeinigung für die nicht-ärztlichen Beschäftigten am Uniklinikum Gießen und Marburg steht. Neben Einkommenssteigerungen sieht sie auch höhere Zulagen vor.

Die Gewerkschaft Verdi hat sich mit dem Universitätsklinikum Gießen und Marburg auf einen Tarifabschluss für die nicht-ärztlichen Beschäftigten geeinigt. (Foto Archiv) Foto: Christian Lademann/dpa
Die Gewerkschaft Verdi hat sich mit dem Universitätsklinikum Gießen und Marburg auf einen Tarifabschluss für die nicht-ärztlichen Beschäftigten geeinigt. (Foto Archiv)

Gießen (dpa/lhe) - Die rund 8.000 nicht-ärztlichen Beschäftigten des Universitätsklinikums Gießen und Marburg bekommen mehr Geld. Neben einer Einmalzahlung von 200 Euro sollen die Beschäftigten laut Gewerkschaft Verdi zwei Erhöhungen erhalten: Zum 1. Mai dieses Jahres steigen die Einkommen demnach um 4,0 Prozent, mindestens aber 110 Euro, und zum 1. Mai 2027 um weitere 2,5 Prozent, mindestens aber 100 Euro. 

Zudem sollten berufsspezifische Zulagen erstmals entsprechend der Lohnerhöhung steigen. Die Vergütungen für Auszubildende, dual Studierende und Psychotherapeutinnen und -therapeuten in Ausbildung würden zudem zum Mai 2026 und Mai 2027 jeweils um 100 Euro angehoben, hieß es. 

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Der Vorsitzende der UKGM-Geschäftsführung, Gunther Weiß, sieht die Tarifeinigung als wichtiges Signal an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Trotz aktuell schwieriger Rahmenbedingungen sei man zu einem für beide Seiten tragbaren Ergebnis gekommen. «Damit stärken wir die Attraktivität des UKGM als Arbeitgeber und schaffen zugleich eine verlässliche Perspektive bis Ende 2027.»

Verdi sei eine soziale Komponente für die unteren Lohngruppen wichtig, erklärte der zuständige Gewerkschaftssekretär Fabian Dzewas-Rehm. Besondere Belastungen durch Schicht- und Wechselschichtdienst würden künftig zudem durch höhere Zulagen besser ausgeglichen. Teil der Tarifeinigung sei zudem eine «deutliche finanzielle Aufwertung» des Berufs der Hebammen.