Melsungen muss um direkten Viertelfinaleinzug bangen
Die MT Melsungen kassiert die zweite Niederlage nacheinander. Im letzten Hauptrundenspiel muss nun unbedingt ein Sieg her.
Kristianstad (dpa/lhe) - Die Handballer der MT Melsungen müssen um den direkten Einzug ins Viertelfinale der European League bangen. Der Bundesligist verlor im dritten Hauptrundenspiel mit 30:31 (16:16) bei IFK Kristianstad aus Schweden. Mit einem Sieg im letzten Match in der kommenden Woche daheim gegen Vadar Skopje können sich die Nordhessen aber definitiv für die Runde der letzten Acht qualifizieren. Bester Werfer in Kristianstad war Florian Drosten mit sechs Treffern.
Während Trainer Roberto Garcia Parrondo neben den Langzeitverletzten erneut auf David Mandic und Nikolaj Enderleit verzichten musste sowie Schlussmann Nebojsa Simic eine Pause gewährte, spielte erstmals in dieser Saison Erik Balenciaga. Der spanische Spielmacher stand nach seiner langwierigen Schambeinentzündung direkt in der Startaufstellung.
Zu viele Fehler - Ausgleich weggeworfen
Wie beim knappen Sieg im Hinspiel war es auch dieses Mal eine enge Partie. Die Gäste erwischten zwar den besseren Start, konnten sich aber nicht entscheidend absetzen. Die schnellen Schweden stellten Melsungen immer wieder vor Probleme. Da aber Kristof Palasics seine Teamkollegen immer wieder mit starken Paraden aushalf, war das Spiel ausgeglichen.
Daran änderte sich auch nichts nach Wiederanpfiff. Keines der Teams konnte sich einen Vorteil verschaffen. Zwar legte die MT immer wieder vor, doch mehr als zwei Treffer betrug der Abstand nicht. Melsungen fand nie ein Mittel gegen Axel Mansson. Der Spielmacher erzielte fast die Hälfte aller Treffer von Kristianstadt. Im letzten Angriff wenige Sekunden vor Schluss vergab der Bundesligist wegen eines Schrittfehlers den möglichen Ausgleich.