Notfälle

Mensch unter ICE in Frankfurt - Retter kriechen hin

Knifflige Rettung am Hauptbahnhof in Frankfurt am Main: Eine verletzte Person ist unter einem ICE gefangen. Wie wurde sie befreit?

Eine Person ist am Frankfurter Hauptbahnhof aus bislang unbekannten Gründen ins Gleisbett gestürzt. (Symbolfoto) Foto: Hannes Albert/dpa
Eine Person ist am Frankfurter Hauptbahnhof aus bislang unbekannten Gründen ins Gleisbett gestürzt. (Symbolfoto)

Frankfurt/Main (dpa) - Am Hauptbahnhof in Frankfurt am Main ist eine Person während der Einfahrt eines ICEs in die Gleise gestürzt. Für die Rettung mussten Einsatzkräfte 60 Meter lang unter dem Zug entlang kriechen, wie die Feuerwehr mitteilte.

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Der Mitteilung zufolge stürzte die Person aus bislang unbekannten Gründen ins Gleisbett und blieb verletzt im Hohlraum unter der Bahnsteigkante liegen. Weil der Zug bereits eingefahren war, war eine Rettung über den Bahnsteig nicht mehr möglich. Deshalb bewegten sich die Rettungskräfte den Angaben nach kriechend fort, um zu der Person zu gelangen. 

Noch unter dem Bahnsteig hätten sie die Erstversorgung durchgeführt und seien dann mit der Person auf einer Trage wieder ins Freie gekrochen. Der oder die Verletzte sei dann in eine Klinik gebracht worden. 

Die aufwendige Rettungsaktion dauerte mindestens 45 Minuten, wie ein Sprecher der Feuerwehr sagte. Der Zug konnte seiner Einschätzung zufolge für die Rettung nicht wegfahren, da der Hohlraum sehr schmal sei. Herausstehende Teile an den Rädern des Zuges hätten die Person noch mehr verletzen können. Beeinträchtigungen im Zugverkehr habe es nicht gegeben.