Prozesse

Mitbewohner erstochen - 40-Jähriger vor Gericht

Nach tödlichen Messerstichen gegen einen Mitbewohner beginnt der Prozess gegen einen 40-Jährigen. Das Opfer versuchte zu fliehen und stürzte.

Die Staatsanwaltschaft wirft dem Angeklagten vor, in Tötungsabsicht auf sein 37 Jahre altes Opfer eingestochen zu haben. (Symbolbild) Foto: Arne Dedert/dpa
Die Staatsanwaltschaft wirft dem Angeklagten vor, in Tötungsabsicht auf sein 37 Jahre altes Opfer eingestochen zu haben. (Symbolbild)

Hanau (dpa/lhe) - Weil er im Mai vergangenen Jahres einen Mitbewohner in Hanau mit mehreren Messerstichen getötet haben soll, muss sich von diesem Dienstag (9.00 Uhr) an ein 40-jähriger Mann vor dem Landgericht Hanau verantworten. Die Staatsanwaltschaft wirft dem damals wohnsitzlosen Mann, der in dem Zimmer untergebracht war, vor, in Tötungsabsicht auf sein 37 Jahre altes Opfer eingestochen zu haben. 

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Danach soll er den Mann im Zimmer eingesperrt haben. Das verletzte Opfer soll versucht haben, über ein Fenster aus dem ersten Obergeschoss zu fliehen. Dabei stürzte er in einen an dem Fluss Kinzig gelegenen Biergarten und erlag seinen Verletzungen. Ein Motiv für die Tat ist laut Staatsanwaltschaft bislang nicht bekannt. Die Anklage lautet auf Totschlag. Der Angeklagte schweigt laut seines Verteidigers zu den Vorwürfen. 

Für den Prozess sind bis Ende Januar zunächst vier Verhandlungstage anberaumt.