Grausiges Verbrechen

Mord- und Satanismus-Verdacht: Beschuldigte schweigt

Eine zerstückelte Leiche und der Verdacht auf Satanismus: Was spielte sich im Februar in einem Gewerbegebiet von Heusenstamm ab?

Die zerstückelte Leiche war in Mülltonnen entdeckt worden. (Archivbild) Foto: Andreas Arnold/dpa
Die zerstückelte Leiche war in Mülltonnen entdeckt worden. (Archivbild)

Darmstadt/Heusenstamm (dpa/lhe) - Nach dem Verdacht des Satanismus im Zusammenhang mit einer zerstückelten Leiche hat sich eine beschuldigte Frau bislang nicht zu den Vorwürfen geäußert. Nähere Angaben wollte die Staatsanwaltschaft zunächst nicht machen und verwies auf das Verfahren.

Im Februar waren in Mülltonnen in einem Gewerbegebiet von Heusenstamm südlich von Offenbach Teile einer Männerleiche gefunden worden. Wenige Tage später wurde eine 39 Jahre alte Frau an einem Grenzübergang zu Polen gefasst. Gegen sie bestand der Verdacht, für den Tod des Mannes verantwortlich zu sein. 

Ende Juli hat die Staatsanwaltschaft Darmstadt nach eigenen Angaben einen Antrag im Sicherungsverfahren gegen die jetzt 40-jährige Frau eingereicht. «Gegen sie besteht der Verdacht des Mordes», teilte die Staatsanwaltschaft mit. «Nach den durchgeführten Ermittlungen geht die Staatsanwaltschaft davon aus, dass die Beschuldigte, die der Prostitution nachgegangen sein soll, den zufällig ausgewählten Mann mutmaßlich im Rahmen eines satanistischen Rituals getötet habe.»

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