Kriminalität

Mutmaßlicher Chef einer Einbrecherbande gefasst

Ein Mann ohne festen Wohnsitz soll mit Kumpanen Einbrüche begangen haben. Der Schaden der Bande ist laut Polizei enorm.

Der Polizei ist ein Schlag gegen eine Einbrecherbande gelungen. (Symbolbild). Foto: Daniel Bockwoldt/dpa
Der Polizei ist ein Schlag gegen eine Einbrecherbande gelungen. (Symbolbild).

Reutlingen (dpa/lsw) - Der mutmaßliche Kopf einer Einbrecherbande, die in mehreren Landkreisen seit 2022 ihr Unwesen trieb, sitzt in Untersuchungshaft. Der 33 Jahre alte Mann ist laut Polizei dringend tatverdächtig, in den vergangenen Jahren mit Komplizen Einbrüche in mehreren Lebensmittelmärkten und Tankstellen in den Landkreisen Reutlingen, Tübingen, Freudenstadt und Böblingen begangen zu haben. 

Die Täter hatten es hierbei auf Zigaretten und hochwertigen Alkohol abgesehen, um sich mit deren Verkauf den Lebensunterhalt zu sichern.

Der Mann wurde am Dienstag in Illingen im Enzkreis festgenommen. Ihm werden als Kopf der Bande mindestens zehn Einbrüche mit einem Schaden von mehr als 100.000 Euro zur Last gelegt.

Immer top informiert mit dem WNOZ-WhatsApp-Kanal!

Breaking News, spannende Hintergründe und Newsletter: Mit unserem WhatsApp-Kanal bleiben Sie stets über Weinheim, den Odenwald und die Metropolregion informiert.

Impressum

Nach Ermittlungen habe sich im Oktober 2024 der Verdacht erhärtet, dass eine Einbrecherbande für eine Reihe an Einbrüchen infrage kommt. Zur Aufklärung der Taten wurde eine vierköpfige Ermittlungsgruppe eingerichtet, die auf die Spur des Verdächtigen kam, der über keinen festen Wohnsitz verfügt.