Nach Knochenfund bei Klinik: Vermisster Mann identifiziert
Nach dem Fund menschlicher Knochen nahe einer Klinik im Kreis Offenbach hat die Polizei einen vermissten 69-jährigen Mann identifizieren können. Ein Fremdverschulden wird weitgehend ausgeschlossen.
Langen (dpa/lhe) - Nachdem Passanten im März im Kreis Offenbach mehrere menschliche Knochen in der Nähe einer Klinik gefunden haben, steht nun fest, von wem diese stammen. Wie der Hessische Rundfunk (HR) zuerst berichtete, gehören die Knochen laut Polizei zu einem vermissten Mann aus Neu-Isenburg.
Bereits direkt nach dem Knochenfund war die Polizei davon ausgegangen, dass ein Zusammenhang zu einem zwei Jahre alten Vermisstenfall bestehen könnte. Dies habe sich inzwischen bestätigt: Durch Untersuchungen der Knochen habe sich herausgestellt, dass diese zu einem 69-jährigen Mann gehörten, der seit Juni 2024 als vermisst galt.
Zum Zeitpunkt seines Verschwindens sei er nach Angaben der Polizei Patient in dem Krankenhaus gewesen, in dessen Nähe die Knochen gefunden worden waren. Die Polizei schließt ein Fremdverschulden weitgehend aus, wie eine Polizeisprecherin mitteilte.