Jungtier wird aktiv

Nachwuchs beim Roten Panda erkundet Gehege

Vier Monate blieb der junge Rote Panda in der Wurfhöhle. Nun erkundet das männliche Jungtier zunehmend sein Gehege im Opel-Zoo im Taunus und ist für Besucher immer häufiger beim Klettern zu sehen.

Besucher des Opel-Zoos können den Nachwuchs beim Roten Panda beobachten. Foto: Archiv Opel-Zoo/dpa
Besucher des Opel-Zoos können den Nachwuchs beim Roten Panda beobachten.

Kronberg im Taunus (dpa/lhe) - Im Opel Zoo in Kronberg im Taunus erkundet ein junger Roter Panda erstmals sein Gehege. Das männliche Jungtier, das bereits im Juni geboren wurde, verlässt inzwischen regelmäßig seine Wurfhöhle, wie der Zoo mitteilte. Besucher können es immer häufiger beobachten.

Das Jungtier sei vier Monate in der Höhle geblieben und dort von seiner Mutter versorgt worden. Nun der Rote Panda, das Gehege selbstständig zu erkunden, zu klettern und von den Eltern zu lernen. Nach Angaben des Zoos sind die Tiere vor allem in den Abendstunden aktiv und ruhen tagsüber häufig in den Bäumen.

Rote Pandas sind vom Aussterben bedroht

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Impressum

Rote Pandas werden auch Katzenbären oder Kleine Pandas genannt. In freier Wildbahn leben sie in den Bergwäldern des Himalaya und im chinesischen Bergland. Dort sind sie nach Angaben des Zoos vom Aussterben bedroht. Nach Schätzungen gibt es weltweit weniger als 10.000 Tiere.

Nach eigenen Angaben setzt sich der Opel-Zoo deshalb für den Erhalt der Roten Pandas ein und nimmt an einem Zuchtprogramm teil: Das European Ex-Situ Programme soll die Zucht gefährdeter Tierarten in Zoos europaweit koordinieren.