Erstaufnahmeeinrichtungen

Notbetrieb bei Stromausfall soll kommen

Ein Schild mit der Aufschrift «Hessische Erstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge in Gießen». Foto: Arne Dedert/dpa/Archivbild
Ein Schild mit der Aufschrift «Hessische Erstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge in Gießen».

Wiesbaden (dpa/lhe) - In den Standorten der hessischen Erstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge laufen Planungen für die Einrichtungen eines jederzeit einsetzbaren Notbetriebs. Dazu sei vor allem der Aufbau von sogenannten Wärme- und Versorgungsinseln vorgesehen, erklärte der Sozialminister Kai Klose (Grüne) in Wiesbaden auf eine parlamentarische Anfrage des fraktionslosen Abgeordneten Rainer Rahn. Diese sollen notstromversorgt in den Kantinengebäuden eingerichtet werden, um eine Notversorgung für mindestens 72 Stunden zu gewährleisten.

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Eine Notstromversorgung im Bereich der Medizin sei zudem im Standort Gießen in Planung, kündigte Klose an. In den anderen Standorten der Erstaufnahmeeinrichtung soll es ebenfalls eine medizinische Versorgung in den Wärme- und Versorgungsinseln geben. Derzeit sind insgesamt rund 5800 Menschen bei der Erstaufnahmeeinrichtung im Land untergebracht. Hessenweit gibt es acht Standorte, eine Außenstelle am Frankfurter Flughafen sowie eine Notunterkunft.