Studium

Nur jeder dritte Hochschulabschluss in Regelstudienzeit

Mehr Absolventen in Hessen brauchen für ihr Studium auch mal mehr als ein Jahr länger. Andere schaffen ihren Hochschulabschluss in der Regelstudienzeit. Wie haben sich die Zahlen entwickelt?

Anlässlich des Weltstudententages am 17. November veröffentlichte das Statistische Landesamt Kennzahlen zu Hochschulabschlüssen. (Symbolbild) Foto: Andreas Arnold/dpa
Anlässlich des Weltstudententages am 17. November veröffentlichte das Statistische Landesamt Kennzahlen zu Hochschulabschlüssen. (Symbolbild)

Wiesbaden (dpa/lhe) - Nur knapp ein Drittel der Studienabsolventen in Hessen hat den Hochschulabschluss 2024 in der Regelstudienzeit erworben. Dabei ging es um Abschlüsse im Bachelor- oder Master-Studium sowie einem Diplom-, Magister- und Staatsexamensstudiengang. Das teilte das hessische Statistische Landesamt anlässlich des Weltstudententages am Montag (17. November) mit. Es handelte sich um 11.400 der insgesamt 37.600 hessischen Absolventinnen und Absolventen. 

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Dabei zeigten sich Unterschiede zwischen den Geschlechtern. Etwas mehr Frauen (32,9 Prozent) als Männer (27,3 Prozent) schlossen ihr Studium in der Regelstudienzeit ab. 

Immer mehr Absolventen mit längeren Studienzeiten

Der Anteil derer, die mehr als ein Jahr länger als vorgesehen studieren, stieg der Erhebung zufolge zwischen 2018 und 2024 an. Betraf dies 2018 noch ein Viertel der hessischen Absolventen, war es vergangenes Jahr schon ein Drittel. «Die Entwicklung hin zu längeren Studienzeiten hatte bereits vor der Corona-Pandemie eingesetzt», teilte das Statistische Landesamt mit.