ÖPNV

ÖPNV-Warnstreik läuft jetzt - Starke Auswirkung erwartet

Der nächste Warnstreik soll für Ausfälle und Verspätungen im hessischen Nahverkehr sorgen. Stillstehen sollen Busse, Straßenbahnen und U-Bahnen. Auch im Schulbetrieb sind Auswirkungen möglich.

In dem bundesweit in regionalen Verhandlungen laufenden Tarifkonflikt des öffentlichen Nahverkehrs hatte die Gewerkschaft Verdi Beschäftigte der Branche in mehr als 80 Städten zu einem Warnstreik aufgerufen. Foto: Helmut Fricke/dpa
In dem bundesweit in regionalen Verhandlungen laufenden Tarifkonflikt des öffentlichen Nahverkehrs hatte die Gewerkschaft Verdi Beschäftigte der Branche in mehr als 80 Städten zu einem Warnstreik aufgerufen.

Frankfurt/Wiesbaden/Kassel (dpa/lhe) - In Hessen hat am Freitag ein Warnstreik im öffentlichen Nahverkehr begonnen. Es wird erwartet, dass der Ausstand vielerorts für Ausfälle und Verspätungen sorgt. Die Gewerkschaft Verdi hat ihre Mitglieder zum Warnstreik bei kommunalen Verkehrsunternehmen aufgerufen. In erster Linie betroffen sei der Nahverkehr in Kassel, Frankfurt und Wiesbaden, hieß es.

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Geplant ist der Warnstreik von Betriebsbeginn am frühen Freitagmorgen bis zum Schichtende in der Nacht zum Samstag. Fahrgästen wird empfohlen, sich bei den jeweiligen Verkehrsunternehmen zu informieren - etwa übers Internet oder per Servicetelefon.

In Frankfurt, Wiesbaden und Kassel wurde mit erheblichen Auswirkungen gerechnet. Auch in Gießen und Hanau erwartet der Rhein-Main-Verkehrsverbund Streiks der Busfahrer. Landesweit sind rund 8000 Beschäftigte zur Teilnahme am Warnstreik aufgerufen. Streikende aus Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland planen am Freitag eine Kundgebung auf der Theodor-Heuss-Brücke zwischen Wiesbaden und Mainz.