Maintal

Pfefferspray bei Streit an Schwimmbad versprüht: Verletzte

Jugendliche und junge Männer geraten in Streit - ein Beteiligter versprüht laut Polizei Pfefferspray. Das bekommen Badegäste zu spüren, die mit der Auseinandersetzung gar nichts zu tun haben.

Eine Hand hält eine Kartusche mit Pfefferspray. Foto: Bernd Weißbrod/dpa
Eine Hand hält eine Kartusche mit Pfefferspray.

Maintal (dpa/lhe) - Beim Streit zweier Gruppen auf einem Schwimmbad-Parkplatz in Maintal im Main-Kinzig-Kreis sind mehr als ein Dutzend Unbeteiligte durch Reizgas verletzt worden. Wie die Polizei am Freitag mitteilte, mussten nach dem Vorfall vom Donnerstagnachmittag mehr als zehn Menschen wegen Reizungen der Atemwege und Augen vom Rettungsdienst versorgt werden. Zwei weitere Personen wurden in Krankenhäusern gebracht. Den Ermittlungen zufolge waren zuvor Jugendliche mit mehreren jungen Männern aneinandergeraten.

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Bei den Streithähnen soll es sich um eine Gruppe aus etwa zehn männlichen Personen im Alter von 15 bis 18 Jahren gehandelt haben, die mit circa fünf Männern im augenscheinlichen Alter zwischen 20 und 25 Jahren stritten, wie die Polizei mitteilte. Als die Auseinandersetzung eskalierte, sei Reizgas versprüht worden. Der Stoff erreichte auch unbeteiligte Badegäste. Laut Zeugenaussagen soll zudem einer der Streitenden ein Messer gezückt haben, woraufhin die Beteiligten nur in Badehose bekleidet zu Fuß die Flucht ergriffen haben sollen.