Kriminalität

Polizei nimmt mutmaßliche Kokain- und Waffenhändler fest

Die Beamten sprengen bei ihrem Einsatz eine Tür. Bei Durchsuchungen finden sie auch Waffen, Luxusuhren und Bargeld.

Die Polizei durchsuchte mehrere Objekte. (Symbolbild) Foto: Boris Roessler/dpa
Die Polizei durchsuchte mehrere Objekte. (Symbolbild)

Frankfurt/Main (dpa/lhe) - Zwei Männer sind im Rhein-Main-Gebiet wegen des Verdachts des Kokainhandels und des Handels mit halbautomatischen Schusswaffen und Munition festgenommen worden. Damit seien zwei Haftbefehle des Amtsgerichts Frankfurt am Main vollstreckt worden, teilte die Staatsanwaltschaft Frankfurt auf Anfrage mit.

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Die beiden Männer seien jeweils daheim festgenommen worden - ein 58-jähriger deutscher Staatsangehöriger kroatischer Herkunft in Frankfurt-Praunheim, ein 47-jähriger kroatischer Staatsangehöriger in Sulzbach. Bei der Vollstreckung eines der beiden Haftbefehle musste demnach eine Tür gesprengt werden. Beide sollen dem Umfeld des organisierten Waffen- und Kokainhandels zuzuordnen sein. Bei dem Verdacht des Kokainhandels geht es um eine Menge im Kilobereich. 

Die Frankfurter Kripo und Spezialeinheiten durchsuchten demnach auch insgesamt vier Objekte im Rhein-Main-Gebiet und sicherten Vermögenswerte in Höhe von rund 100.000 Euro. Dazu zählen unter anderem Bargeld, mehrere Luxusuhren und ein Oberklasse-Wagen. Zudem wurden Schusswaffen mit Munition beschlagnahmt.