Verfassungsschutz

Poseck: Linksextremismus darf nicht verharmlost werden

Die Zahl linksextremer Straf- und Gewalttaten hat 2025 in Hessen zugenommen. Innenminister Roman Poseck (CDU) verbindet das mit einer klaren Botschaft.

Eine wehrhafte Demokratie darf nach den Worten des hessischen Innenministers Poseck «keine blinden Flecken» haben. (Archivbild) Foto: Boris Roessler/dpa
Eine wehrhafte Demokratie darf nach den Worten des hessischen Innenministers Poseck «keine blinden Flecken» haben. (Archivbild)

Wiesbaden (dpa/lhe) - Hessens Innenminister Roman Poseck (CDU) warnt vor wachsenden Bedrohungen durch Linksextremisten. Hessen widme der Bekämpfung dieses Extremismus die gleiche Aufmerksamkeit wie der Bekämpfung des Rechtsextremismus, erklärte Poseck vor dem Herbstgespräch des Landesamtes für Verfassungsschutz am Dienstag (19.00 Uhr) in Wiesbaden.

«Wir lassen es nicht zu, dass der Linksextremismus gewissermaßen im Windschatten der notwendigen Bekämpfung des Rechtsextremismus verharmlost wird und dadurch weiter erstarken kann», erklärte Poseck. Eine wehrhafte Demokratie dürfe keine blinden Flecken haben.

Laut Verfassungsschutzbericht stieg das linksextremistische Personenpotenzial in Hessen im vergangenen Jahr weiter an und liegt nun 2.640 Menschen nach 2.600 im Jahr 2024. Die Zahl der Straf- und Gewalttaten stieg 2025 im Vergleich zum Vorjahr von 155 auf 283.

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