Alternative im Nahverkehr

Probleme bei Bau von Bahnstrecke - aber Zeitrahmen bleibt

Die Regionaltangente West kann laut Geschäftsführer Amann wie geplant Ende 2030 in Betrieb gehen. Ob der Bau teurer wird als geplant, ist noch offen.

Die Bauarbeiten zur RTW werden noch Jahre dauern, die vollständige Inbetriebnahme ist Ende 2030 geplant. Foto: Boris Roessler/dpa
Die Bauarbeiten zur RTW werden noch Jahre dauern, die vollständige Inbetriebnahme ist Ende 2030 geplant.

Frankfurt/Main (dpa/lhe) - Trotz Verzögerungen beim Bau eines Tunnels liegen die Arbeiten für die neue Regionaltangente West (RTW) bei Frankfurt nach Angaben der Planungsgesellschaft im Zeitplan. «Nach heutiger Einschätzung gehen wir davon aus, dass die Inbetriebnahme der RTW plangemäß Ende 2030 erfolgen kann», sagte Geschäftsführer Horst Amann der Deutschen Presse-Agentur.

Das Milliardenprojekt soll neue Verbindungen im Westen Frankfurts schaffen und so den Verkehr am überlasteten Hauptbahnhof reduzieren. Als problematisch erwiesen sich zuletzt geplante Vorarbeiten für einen Tunnel, mit dessen Hilfe die neue Linie die Gleise am Bahnhof Frankfurt-Höchst unterqueren soll. Es fehlte eine Fachfirma für Oberleitungsbau, die Arbeiten wurden vertagt, sie sollen nun 2027 beginnen. 

1,8 Milliarden Euro veranschlagt

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Ob die Situation zu Mehrkosten führt, dazu könne derzeit keine belastbare Aussage getroffen werden. Aktuell sind 1,8 Milliarden Euro veranschlagt. Der Großteil kommt von Bund und Land, aber auch die Kommunen an der Strecke sind beteiligt. 

Über die Regionaltangente wird seit Jahrzehnten gesprochen. Viele Kommunen und Menschen sehnen sie herbei. Der Bau begann im Jahr 2022. Insgesamt wird die RTW auf 52 Kilometern unterwegs sein und Taunus-Städte wie Bad Homburg, den Flughafen und Dreieich im Landkreis Offenbach miteinander verbinden.