Rauchverbot

Rauchverbot im Freibad endet mit Tumult und Festnahmen

Handschellen, Tumult und eine verletzte Polizistin: Ein Streit ums Rauchverbot im Freibad Obersulm eskaliert. Was genau hinter dem Aufruhr steckt.

Rauchverbot in Schwimmbad führt zu Handgemenge. (Symbolfoto) Foto: Bernd Weißbrod/dpa
Rauchverbot in Schwimmbad führt zu Handgemenge. (Symbolfoto)

Obersulm (dpa) - Handgemenge wegen Rauchverbots in einem Schwimmbad in Obersulm (Kreis Heilbronn): Ein 47-Jähriger, der trotz des Verbots nicht mit dem Rauchen aufhören wollte und deshalb des Freibades verwiesen werden sollte, hat einen größeren Polizeieinsatz ausgelöst. Er bedrohte und beleidigte eine Bademeisterin, die Beamten mussten dem aggressiven Badegast Handschellen anlegen, wie die Polizei mitteilte. Mehrere Streifenwagen seien im Einsatz gewesen, sagte eine Polizeisprecherin. 

Handschellen und vorläufige Festnahmen

Den Angaben zufolge kam es zu einem Handgemenge zwischen den Beamten und mehreren weiteren Personen. Dabei seien eine Polizistin und ein 23-Jähriger leicht verletzt worden. Einem 24-Jährigen, der trotz Warnung immer wieder auf die Einsatzkräfte zuging, wurden ebenfalls Handschellen angelegt. Er und der 47-Jährige wurden nach dem Vorfall vom vergangenen Samstagabend vorläufig festgenommen und danach wieder auf freien Fuß gesetzt, wie es weiter hieß.

Im Südwesten gelten seit Anfang des Monats strengere Regeln für Raucher. Ein neues Nichtraucherschutzgesetz sieht zusätzliche Rauchverbote an Orten vor, an denen viele Kinder und Jugendliche unterwegs sind – so zum Beispiel auf Spielplätzen oder auch in Freibädern und Freizeitparks. Auch E-Zigaretten, Vapes und Shishas fallen nun unter die Regeln.

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