Protest am Flughafen

Rhein: Klimaaktion geht auf «Rücken Tausender Urlauber»

Ministerpräsident Boris Rhein äußert sich mit deutlichen Worten zu dem Protest am größten deutschen Flughafen. Und er hat eine Forderung.

Ministerpräsident Boris Rhein (CDU) hat deutliche Worte für die Aktivisten, die den Flugverkehr mitten in der Ferienzeit am Frankfurter Airport gestört haben. Foto: Arne Dedert/dpa
Ministerpräsident Boris Rhein (CDU) hat deutliche Worte für die Aktivisten, die den Flugverkehr mitten in der Ferienzeit am Frankfurter Airport gestört haben.

Frankfurt/Main (dpa) - Der hessische Ministerpräsident Boris Rhein (CDU) hat die Störaktion von Klimaaktivisten am Frankfurter Flughafen scharf kritisiert. «Diesen unverantwortlichen und kriminellen Klima-Chaoten geht es einzig und allein darum, möglichst großen Schaden anzurichten», teilte der Regierungschef auf der Plattform X mit. «Und das auf dem Rücken Tausender Urlauber, die sich auf ein paar Tage Ferien freuen. Wer derart die Sicherheit gefährdet, muss hart bestraft werden.» Wegen der Klima-Protestaktion am Frankfurter Flughafen wurden nach Angaben des Flughafenbetreibers Fraport rund 140 Flüge annulliert. Für den weiteren Tagesverlauf sei mit Verzögerungen im Betriebsablauf zu rechnen.

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Knapp drei Stunden nach dem Eindringen von acht Personen auf das Flughafengelände waren die zuvor gesperrten Bahnen um 07.50 Uhr für den Flugbetrieb wieder frei. Die Bundespolizei hat die Aktivisten der «Letzten Generation» festgesetzt und zur Strafverfolgung an die hessische Landespolizei übergeben, wie ein Sprecher berichtete.