Rückgang bei Umsatz und Beschäftigung in Industrie
Mehr als 30.000 Beschäftigte weniger. Und auch der Umsatz der Industriebetriebe im Südwesten schrumpft. Besonders ein Zweig ist davon betroffen.
Fellbach (dpa/lsw) - Die Industriebetriebe im Südwesten haben im vergangenen Jahr sowohl beim Umsatz als auch beim Personal Rückgänge verbucht. Das teilte das baden-württembergische Statistische Landesamt in Fellbach bei Stuttgart mit.
Den Angaben der Statistiker zufolge sank der nominale Umsatz um 11,3 Milliarden Euro (minus 2,6 Prozent) auf 426,3 Milliarden Euro. Die Autoindustrie blieb zwar mit einem Umsatz von 125,7 Milliarden Euro mit Abstand die umsatzstärkste Industriebranche im Südwesten, allerdings verzeichnete sie mit zehn Prozent gegenüber dem Vorjahr einen satten Rückgang. Beim Maschinenbau auf Rang zwei sank der nominale Umsatz hingegen nur minimal um 0,6 Prozent auf 78,6 Milliarden Euro.
Beschäftigung rückläufig
Die seit 2024 beobachtete negative Beschäftigungsentwicklung habe sich auch 2025 fortgesetzt, hieß es laut Mitteilung. Gegenüber dem Vorjahr arbeiteten etwa 30.800 Menschen weniger in der Südwestindustrie, was einem Minus von 2,4 Prozent entspreche. Demnach arbeiteten 2025 noch 1.268.000 Menschen in der Industrie in Baden-Württemberg.
Der Maschinenbau, laut Statistischem Landesamt die Industriebranche mit den meisten Beschäftigten, verzeichnete einen Rückgang von rund 8.300 Personen (minus 2,7 %) auf 305.000 beschäftigte Personen. In der Autobranche, also der «Herstellung von Kraftwagen und Kraftwagenteilen», sei ein Beschäftigungsrückgang von rund 7.900 Menschen (minus 3,6 Prozent) auf 209.000 Personen verzeichnet worden.