OLG Frankfurt

Sommerpause: Prozess um Folter in Syrien wird unterbrochen

Frankfurt/Main (dpa/lhe) - Mit der Vernehmung eines ehemaligen Häftlings ist der Prozess um Folter in syrischen Militärkrankenhäusern am Dienstag fortgesetzt worden. Nach dem Ende des Verhandlungstages vor dem Oberlandesgericht (OLG) Frankfurt geht der Prozess gegen einen 38 Jahre alten ehemaligen Militärarzt in eine mehrwöchige Sommerpause bis Anfang September. Die Bundesanwaltschaft wirft dem Mediziner unter anderem Verbrechen gegen die Menschlichkeit vor. Er soll Gefangene im Militärkrankenhaus seiner Heimatstadt Homs gefoltert haben. Der Mann bestreitet die Vorwürfe.

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Der Zeuge, dessen Aussage am Dienstag mit Befragungen durch die Verteidiger fortgesetzt wurde, hatte hingegen in der vergangenen Woche ausgesagt, er habe den Arzt unter denjenigen gesehen, die Gefangene schlugen, traten und demütigten.