Vorsichtsmaßnahmen

Tipps für Waldspaziergänge

Der Landesbetrieb Hessen Forst gibt Ratschläge, wie man sich im Wald verhält. Sie gelten auch bei gutem Wetter.

Beim Waldspaziergang soll man seinen Blick auch nach oben richten. (Symbolbild). Foto: Patrick Pleul/dpa
Beim Waldspaziergang soll man seinen Blick auch nach oben richten. (Symbolbild).

Frankfurt/Main (dpa/lhe) - Im Wald muss man mit sogenannten waldtypischen Gefahren rechnen, dazu zählen unter anderem herabfallende Äste und umstürzende Bäume. Zu folgenden Vorsichtsmaßnahmen rät Hessen Forst:

  • Bei Sturm soll man den Wald ganz meiden. Dies gilt auch, wenn viel Schnee gefallen ist. Besondere Vorsicht soll man bei stark auffrischendem Wind oder Gewitter walten lassen. 
  • Auch Tage nach einem Sturm können Gefahren durch herabstürzende Äste oder Kronenteile bestehen. 
  • Den Blick auf den Weg richten, gelegentlich aber auch nach oben, in die Baumkronen. Denn auch, wenn kein Sturm in Sicht ist, können trockene Äste herabfallen.
  • Daher soll man seinen Pausenplatz mit Bedacht wählen. «Trockene Äste oder sogar ganze Bäume können bereits bei leichtem Wind zu Boden stürzen», heißt es von dem Landesbetrieb.
  • Werden Waldwege gesperrt, sollen diese tatsächlich nicht betreten werden, denn Grund können etwa Waldarbeiten sein, die Besucher und Besucherinnen gefährden könnten. An Warnhinweise der Forstbetriebe solle man sich unbedingt halten.