Kriminalität

Totes Baby gefunden - Fall bei «Aktenzeichen XY ungelöst»

Vor knapp 26 Jahren wurde ein Säugling tot an einer südhessischen Autobahnraststätte entdeckt. Kann eine TV-Sendung neue Hinweise bringen?

Am 22. Januar ist der Cold Case «Frieda» aus dem Jahr 1999 Teil der Sendung „Aktenzeichen XY ungelöst“ im ZDF. (Symbolbild) Foto: Matthias Balk/dpa
Am 22. Januar ist der Cold Case «Frieda» aus dem Jahr 1999 Teil der Sendung „Aktenzeichen XY ungelöst“ im ZDF. (Symbolbild)

Frankfurt/Main (dpa/lhe) - Knapp 26 Jahre nach dem Fund einer Babyleiche hoffen Polizei und Staatsanwaltschaft auf Hinweise im Fall «Frieda». Dazu wird der Cold Case aus dem Jahr 1999 am 22. Januar Teil der ZDF-Sendung «Aktenzeichen XY... ungelöst». Am 28. April 1999 habe ein unbekannter Anrufer die Polizei über den Fund des toten Säuglings in einem Waldstück an einem Parkplatz der Autobahn 67 beim südhessischen Einhausen informiert, teilte die Polizei mit. Ermittlungen deuten darauf hin, dass das Baby erstickt wurde. 

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Der weibliche Säugling wurde bei der Wiederaufnahme der Ermittlungen «Frieda» genannt. Das Baby war etwa zwei Tage alt. Zeugen sollen eine junge Frau gesehen haben, die sich am Abend des 27. Aprils und am frühen Morgen des 28. Aprils an der Raststätte aufgehalten hat. Doch die Spur der Frau verlor sich. Die Staatsanwaltschaft Darmstadt und das Polizeipräsidium Südhessen suchen während der Sendung nach Zeugen und Hinweisen.