Hanau

Verdacht auf Bombenfund: Mögliche Entschärfung am Sonntag

Ein Absperrband mit der Aufschrift «Polizeiabsperrung» ist vor einem Polizeiwagen aufgespannt. Foto: David Inderlied/dpa/Illustration
Ein Absperrband mit der Aufschrift «Polizeiabsperrung» ist vor einem Polizeiwagen aufgespannt.

Hanau (dpa/lhe) - Im Südosten von Hanau ist unter der Erde ein Metallstück gefunden worden, bei dem es sich nach Angaben der Stadt um eine Weltkriegsbombe handeln könnte. Am Sonntagmorgen werde eine Spezialfirma den Bereich freilegen und feststellen, ob es sich um ein Kampfmittel handele, teilte die Stadtverwaltung am Freitag mit. Sollte es sich um eine Weltkriegsbombe handeln, würde anschließend festgelegt, in welchem Radius evakuiert werden müsste und wie das Kampfmittel unschädlich gemacht werde.

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Der Fundort liegt in der Nähe der vierspurigen Bundesstraße 43a und des Hanauer Hauptbahnhofs. Die Brüder-Grimm-Stadt war im Zweiten Weltkrieg Ziel schwerer Bombenangriffe. Immer wieder mussten in den vergangenen Jahren Bomben aus dieser Zeit entschärft oder gesprengt werden.

Gewissheit, worum es sich handelt, werde es erst am Sonntagmorgen geben, hieß es weiter. Unter Federführung des Ordnungsamtes würden alle notwendigen Schritte vorbereitet. Die Stadt werde am Sonntagmorgen auf allen verfügbaren Kommunikationswegen über den aktuellen Stand informieren.