Organisierte Kriminalität

Waffen, Kokain und Bargeld entdeckt - zwei Männer in Haft

Bei Durchsuchungen finden Ermittler Schusswaffen, Munition, Drogen und Geld. Zwei Männer sitzen nun in Haft – sie sind nicht die einzigen Verdächtigen.

Die Polizei nahm zwei Männer fest, die im Verdacht stehen, mit Drogen und Waffen gehandelt zu haben. (Symbolfoto) Foto: Marcus Brandt/dpa
Die Polizei nahm zwei Männer fest, die im Verdacht stehen, mit Drogen und Waffen gehandelt zu haben. (Symbolfoto)

Ludwigsburg/Darmstadt (dpa) - Mehrere Schusswaffen, Munition, Kokain und größere Bargeldbeträge haben baden-württembergische Ermittler bei Durchsuchungen in Hessen sichergestellt. Zwei Männer im Alter von 28 und 29 Jahren sitzen inzwischen in Untersuchungshaft, teilte die Staatsanwaltschaft Stuttgart mit. Sie stünden im Verdacht, mit Waffen gehandelt und gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz verstoßen zu haben.

Bei Durchsuchungen der Wohnanschriften der beiden Männer im Großraum Darmstadt stellten die Ermittler am 8. Oktober mehrere Schusswaffen samt Munition sowie Hieb- und Stichwaffen sicher. Zudem beschlagnahmten sie eigenen Angaben zufolge nicht geringe Mengen Kokain und Testosteron, verschiedene Medikamente und größere Bargeldbeträge. An dem Einsatz waren laut Polizei auch hessische Spezialkräfte beteiligt.

Die beiden Männer seien im Zuge umfangreicher Folgeermittlungen ins Visier der Behörden geraten. Die Staatsanwaltschaft Stuttgart und die Kriminalpolizei Ludwigsburg ermitteln seit März 2025 gegen mehrere Beschuldigte aus dem Großraum Ludwigsburg wegen des Verdachts des Handels mit Kriegswaffen und Betäubungsmitteln.

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Impressum

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft wurden die beiden Tatverdächtigen Ende vergangene Woche einem Haftrichter am Amtsgericht Stuttgart vorgeführt. Dieser erließ Haftbefehle.

In dem Verfahren befinden sich bereits fünf weitere Tatverdächtige in Haft. Ein Mann war am 9. Januar wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz und des Betäubungsmittelhandels in Untersuchungshaft genommen worden. Vier weitere Verdächtige kamen am 27. Januar wegen des dringenden Verdachts des Betäubungsmittelhandels in Haft. Die Ermittlungen dauern an.