Naturschutz

Waldbesitzer mit 25 Millionen Euro für Aufforstung gefördert

Zur Bewältigung von Extremwetterfolgen und Schäden durch Borkenkäfer erhalten Waldbesitzer in Hessen Millionenförderungen. Neu gepflanzte Laubbäume etwa sollen klimastabil sein.

Ein Auto fährt über eine Straße im Reinhardswald. Foto: Swen Pförtner/dpa
Ein Auto fährt über eine Straße im Reinhardswald.

Darmstadt (dpa/lhe) - Private und öffentliche Waldbesitzer in Hessen haben vergangenes Jahr 25,5 Millionen Euro an Förderungen erhalten. Seit Beginn der Extremwetterrichtlinie-Wald im Jahr 2019 seien knapp 94 Millionen Euro an die betroffenen Forstbetriebe zur Wiederaufforstung gezahlt worden, teilte das Regierungspräsidium Darmstadt am Dienstag mit. Ziel der Richtlinie sei es, die Folgen von Extremwetter zu bewältigen und durch den Schutz des Waldes zukünftige Schäden zu verhindern. Nach Angaben des Regierungspräsidiums stammen die Förderungen aus Landes-, Bundes- und EU-Mitteln.

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2023 seien 405 Pflanzanträge mit einem Volumen von rund 6 Millionen Euro ausgezahlt worden. Ein Beispiel für eine solche Förderung: Die Stadt Wolfhagen hat den Angaben zufolge im vergangenen Jahr auf sechs Freiflächen, die durch Borkenkäferbefall entstanden waren, Laubbäume gepflanzt. Die rund 130.000 dort gepflanzten Traubeneichen seien klimastabil, hieß es. Die Projekte seien mit 420.000 Euro gefördert worden.