Bundestagswahl

Warken: Klimaschutz darf Bürger nicht überfordern

Wirtschaft und Migration sind die Themen des Wahlkampfs. Und Klimawandel? Hört man kaum noch. Der Drang zur Nachhaltigkeit dürfe die Menschen nicht überfordern, heißt es aus der CDU.

Spitzenpolitiker aus dem Land kamen beim SWR zusammen. Foto: Bernd Weißbrod/dpa
Spitzenpolitiker aus dem Land kamen beim SWR zusammen.

Stuttgart (dpa/lsw) - Klimaschutz darf die Bürgerinnen und Bürger im Land nach Worten von CDU-Landesgeneralsekretärin Nina Warken nicht überfordern. Natürlich stehe die CDU weiter für die Einhaltung der Klimaziele, aber nicht gegen die Bürger, als zusätzliche Belastung der Bürger, sagte Warken bei der «Wahlarena» des SWR mit baden-württembergischen Spitzenkandidaten zur Bundestagswahl. Nachhaltigkeit und wirtschaftliche Entwicklung dürften nicht gegeneinander ausgespielt werden.

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Nur wenn die Bürgerinnen und Bürger nicht überfordert würden, könne Klimaschutz gelingen, so Warken. So habe das Heizungsgesetz der Ampel-Regierung viele erschrocken. Das Gesetz wolle die CDU wieder abschaffen - aber man wolle weiter fördern, wenn jemand etwa von einer Öl-Heizung auf eine nachhaltigere Heizform umsteigen wolle.