Was können Besucher bei der «Nacht der Museen» erleben?
Kunst bei Nacht, Karaoke im Museum und elektronische Beats: Wer wagt sich zur «Nacht der Museen» auf Entdeckungstour durch Frankfurts außergewöhnlichste Ausstellungen?
Frankfurt/Main (dpa/lhe) - Wenn sich die Stadt in eine große Kulturbühne verwandelt und Museen ihre Türen bis spät in die Nacht offen halten, ist es wieder Zeit für die «Nacht der Museen». Die wichtigsten Informationen zur langen Nacht der Künste:
Wann haben die Museen geöffnet?
Am Samstag (25.4.) öffnen rund 50 Kulturorte in Frankfurt, Offenbach und Eschborn ihre Häuser und laden dazu ein, Kunst und Kultur jenseits der üblichen Öffnungszeiten zu erleben. Von 19.00 Uhr bis 2.00 Uhr nachts erwartet Besucherinnen und Besucher ein vielfältiges Programm.
Was wird geboten?
Das Programm umfasst eine breite Mischung aus Ausstellungen, Führungen, Workshops und Live-Musik – von antiken Themen bis hin zu elektronischen Klängen, wie die Stadt Frankfurt mitteilt. «Ein Fest, das uns einen Blick in die Vergangenheit und Zukunft werfen lässt. Denn hochkarätige Objekte aus den vergangenen Jahrhunderten sind ebenso zu entdecken wie neue Kulturräume», sagt Kulturdezernentin Ina Hartwig laut Mitteilung.
Zu den Höhepunkten zählen unter anderem die Ausstellung «Monets Küste. Die Entdeckung von Étretat» im Städel Museum in Frankfurt sowie «Wolle. Seide. Widerstand» im Museum Angewandte Kunst. Auch ungewöhnliche Programmpunkte wie Hobby-Horsing-Vorführungen sind geplant – dabei stellen meist Jugendliche mit Steckenpferden Dressur- und Springreiten nach. Ein Schwerpunkt liegt in diesem Jahr auf dem Frankfurter Westen rund um den Kulturcampus Bockenheim.
Was kosten Tickets und wo gibt es welche?
Der Eintritt kostet regulär 17 Euro. Tickets sind vorab online sowie in allen teilnehmenden Museen erhältlich. Am Abend der Veranstaltung können Karten außerdem am zentralen Infostand auf dem Römer erworben werden.