Bürgerbeteiligung

Was sich Fußgänger in Frankfurt wünschen

Zu schmal, zugeparkt, Mast im Weg: Frankfurter können melden, wo das Gehen zum Hindernislauf wird. Jetzt ist die Stadt am Zug.

Auf der Berger Straße in Frankfurt-Bornheim geht es eng zu (Archivbild). Foto: Andreas Arnold/dpa
Auf der Berger Straße in Frankfurt-Bornheim geht es eng zu (Archivbild).

Frankfurt/Main (dpa/lhe) - Hunderte Frankfurterinnen und Frankfurter haben über ein Online-Portal Vorschläge eingereicht, wie die Stadt fußgängerfreundlicher werden kann. Der Aufruf endet an diesem Montag. 

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Bürger waren seit Mitte August dazu aufgerufen, positive wie negative Erfahrungen zu teilen. Im ersten Monat nahmen nach Angaben des Mobilitätsdezernats 1.355 Personen an einer Umfrage teil. Auf einem «Mitmachportal» konnten Bürger einen Standort markieren und dazu einen Kommentar hinterlassen - mehr als 200 machten davon Gebrauch.

Stadt arbeitet an Strategie für den Fußverkehr

Typische Beschwerden waren zu schmale Fußgängerwege auf belebten Geschäftsstraßen und von Lieferwagen zugeparkte Gehwege. Moniert wurden auch Masten, die mitten auf dem Gehweg stehen oder für Fußgänger ungünstige Ampelschaltungen. 

Frankfurt arbeitet derzeit an einer umfassenden Fußverkehrsstrategie. Sie entsteht in zwei Teilen - in diesem Jahr für die Gesamtstadt, im nächsten für drei beispielhafte Stadtteile. Die Strategie soll «das Zufußgehen in der Stadt sicherer, attraktiver und komfortabler gestalten», wie Mobilitätsdezernent Wolfgang Siefert (Grüne) sagte.