WDC-Pavillon geht auf Reise - Auftakt in Bad Homburg
Ein mobiler Pavillon tourt bis Ende September durch sechs Städte im Rhein-Main-Gebiet - und lädt zum Austausch im öffentlichen Raum ein. Was steckt dahinter?
Frankfurt/Main (dpa/lhe) - Er soll ein Treffpunkt werden im öffentlichen Raum, an dem die Menschen miteinander ins Gespräch kommen. In den nächsten Monaten reist ein Pavillon des «World Design Capital» (WDC) durch sechs verschiedene Städte und Gemeinden im Rhein-Main-Gebiet. Los geht es an diesem Mittwoch (15. April) in Bad Homburg.
Dabei werde das demokratische Miteinander konkret erlebbar, sagte Carolina Romahn, Geschäftsführerin der WDC 2026. «Der Pavillon ist ein Ort, der zeigt, wie Gestaltung unsere Gemeinschaft stärken und als Motor für den Wandel in der gesamten Region wirken kann.» Frankfurt und die Rhein-Main-Region tragen in diesem Jahr den Titel «World Design Capital».
Pavillon als «lebendiges Labor für Gestaltung»
Laut den Veranstaltern reist der Pavillon als mobiler, nachhaltig gebauter Ort durch die Region und soll Menschen vor Ort zusammenbringen. Es handle sich um ein «lebendiges Labor für Gestaltung», hieß es. So diene er als Treffpunkt, Ausstellungsraum oder als Veranstaltungsort für Workshops und Dialogformate. «Ziel ist, Design mitten in den öffentlichen Raum zu bringen und Austausch sowie Mitgestaltung sichtbar zu machen.» Der Eintritt ist frei.
Die Stationen im Überblick
- Bad Homburg: 15. bis 26. April, Kurhausgarten
- Kelkheim: 06. bis 17. Mai, Vor dem Rathaus
- Offenbach: 27. Mai bis 14. Juni, Aliceplatz
- Wiesbaden: 24. Juni bis 12. Juli, Kochbrunnenplatz
- Rheingau (Rüdesheim): 19. bis 30. August, Garten der Brömserburg
- Darmstadt: Datum noch nicht bekannt, Carree vor der Centralstation
Die «World Design Organization» (WDO) mit Sitz im kanadischen Montreal würdigt seit 2008 Städte oder Regionen für ihren effektiven Einsatz von Design. Zuletzt waren für 2024 die Städte San Diego (USA) und Tijuana (Mexiko) als WDC ausgewählt worden.
WDC-Titel geht zum ersten Mal nach Deutschland
Mit der Ernennung von Frankfurt und der Region Rhein-Main geht der Titel zum ersten Mal nach Deutschland. Das Motto für das gesamte Jahr lautet «Design for Democracy. Atmospheres for a better life» (Design für Demokratie, Atmosphären für ein besseres Leben).
Nach Angaben der Veranstalter gibt es im Laufe des Jahres um die 2.000 Projekte und Events mit rund 450 Kooperationspartnern - also beispielsweise mit Museen, Hochschulen, Stiftungen, Unternehmen, Schulen und Vereine.