Gedenkstätte

Zehntausende Besucher am Point Alpha

Hier standen sich im Kalten Krieg die US-Army und Einheiten des Warschauer Pakts direkt gegenüber: am Point Alpha. Daran erinnert eine Gedenkstätte. Wie sie besucht wird - eine Bilanz.

Museum Point Alpha wird gut besucht. (Illustration) Foto: Martin Schutt/dpa
Museum Point Alpha wird gut besucht. (Illustration)

Geisa/Rasdorf (dpa) - Zehntausende Besucher haben sich in der Gedenkstätte Point Alpha an der ehemaligen deutsch-deutschen Grenze im vergangenen Jahr über die Auswirkungen des Kalten Krieges informiert. Insgesamt seien 56.500 Besucher gekommen, mehr als 1.400 Führungen seien organisiert worden, darunter mehr als 500 für Schulklassen, teilte der Vorstand der Point Alpha Stiftung in Geisa mit. 

An dem Punkt zwischen Geisa und Rasdorf an der heutigen thüringisch-hessischen Landesgrenze standen sich bis 1990 Angehörige der US-Army und Soldaten des Warschauer Pakts direkt gegenüber. 

Schulen nähmen die Workshops und Zeitzeugengespräche in der Gedenkstätte vermehrt auf den Stundenplan, so Stiftungsvorstand Philipp Metzler. Die Führungen für Schulklassen seien um 15 Prozent im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. 2025 war unter anderem an die letzte Patrouille der US-Streitkräfte an der innerdeutschen Grenze vor 35 Jahren erinnert worden. Es seien Fördermöglichkeiten genutzt worden, um in die Modernisierung von Technik und Bausubstanz der Gedenkstätte zu investieren.

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