Zoll stoppt Mann mit knapp hundert Spielfiguren
Zollbeamte entdecken bei einer Buskontrolle ungewöhnliche Beute – Spielfiguren und mehr. Der Verdacht: Diebesgut aus der Schweiz.
Bietingen (dpa/lsw) - Der Zoll hat einen Mann mit knapp Hundert bei Kindern beliebten Spielfiguren gestoppt. Außerdem hatte er Rasierklingen, Zahnbürstenaufsätze und Sammelkarten dabei, wie das Hauptzollamt Singen mitteilte. Es habe der Verdacht bestanden, dass es sich bei den Gegenständen um Diebesgut aus der Schweiz handeln könnte. Der 41-Jährige hatte behauptet, die Ware auf einem Markt in Zürich ohne Quittung gekauft zu haben.
Da der Mann die Einfuhrabgaben in Höhe von 745 Euro nicht zahlen konnte, behielt der Zoll die Gegenstände. Der mutmaßliche Schmuggel fiel bereits im Februar bei der Kontrolle eines Fernreisebusses an der Schweizer Grenze bei Bietingen (Landkreis Konstanz) auf.