Unfälle

Zwei Männer nach Motorradunfall gestorben

Zwei Motorradfahrer sterben nach Unfällen auf der L3004 in Oberursel. Wie es zu den folgenschweren Zusammenstößen kam und welche Rolle das Überholen spielte.

Der Motorradfahrer und seine Beifahrerin wurden laut Polizei bei dem Unfall lebensgefährlich verletzt. Foto: Mike Seeboth/dpa
Der Motorradfahrer und seine Beifahrerin wurden laut Polizei bei dem Unfall lebensgefährlich verletzt.

Oberursel (dpa/lhe) - Nach schweren Motorradunfällen sind zwei Männer an ihren lebensgefährlichen Verletzungen gestorben. Beide Unfälle hatten sich am Mittwoch auf der Landstraße L3004 in Oberursel ereignet, wie die Polizei mitteilte. Ein 44 Jahre alter und ein 29 Jahre alter Motorradfahrer starben im Krankenhaus, eine Beifahrerin sei noch schwer verletzt.

Am Morgen war ein 44-jähriger Motorradfahrer beim Überholen mit einem in derselben Richtung fahrenden Auto zusammengeprallt, wie eine Polizeisprecherin sagte. Der 60-jährige Autofahrer hatte nach links auf einen Parkplatz abbiegen wollen, als das Motorrad versucht hatte, zu überholen. Der Biker und seine 38-jährige Sozia erlitten schwerste Verletzungen, denen der Mann später erlag. Für die Rettung der Verletzten war ein Rettungshubschrauber angefordert worden, wie es hieß. 

Am späten Nachmittag war es dann auf dem gleichen Streckenabschnitt zwischen Sandplacken und dem Hohemarkkreisel erneut zu einem schweren Unfall gekommen. Nach Polizeiangaben verlor ein 29-jähriger Motorradfahrer beim Überholen eines anderen Fahrzeugs die Kontrolle über seine Maschine, stürzte und verletzte sich dabei zunächst schwer. Später starb er im Krankenhaus. Die Strecke wurde für die Bergung voll gesperrt, ein Rettungshubschrauber war an der Unfallstelle im Einsatz. Auch ein Gutachter sollte zur Klärung der Unfallursache hinzugezogen werden.

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