Weinheim

So ging die Küchenschlacht zwischen Oliver und Katinka am Ende aus

Am letzten Tag der ChampionsWeek der ZDF-Küchenschlacht muss Katinka Weidler aus Weinheim Entenleber-Tramezzini zubereiten. Wie ihr das gelingt

Macht auch im Licht der Scheinwerfer eine gute Figur: Katinka Weidler im Hamburger ZDF-Studio. Foto: Gunnar Nicolaus/ZDF
Macht auch im Licht der Scheinwerfer eine gute Figur: Katinka Weidler im Hamburger ZDF-Studio.

Dieses Finalgericht bei der ZDF-Küchenschlacht hatte es in sich: Entenleber-Tramezzini mit Radicchio trevisano, Quitten-Chutney, knusprigem Speck und Trüffel. Juror Christoph Rüffer sagte: "Die größte Herausforderung ist, dass das Tramezzini richtig knusprig gebraten werden muss, die Entenleber muss aber einen rosazarten Kern haben - und das Quitten-Chutney in 35 Minuten zu schaffen." Und auch Profi-Köchin und Moderatorin Cornelia Poletto betonte: "Ganz schöne Challenge." Hast du's probegekocht, wollte Poletto von Katinka wissen. "Nein! Also das Chutney habe ich nicht gemacht, ich habe das Tramezzini gemacht - allerdings habe ich die Entenleber durch Tomate getauscht", so die selbstbewusste Chefstewardess aus Weinheim. Aber auch Konkurrent Oliver, 25-jähriger Student aus Linz (Österreich) ließ sich keinerlei Nervosität anmerken. Immerhin geht es um das letzte Ticket zum Einzug ins Jahresfinale der ZDF-Küchenschlacht - und dort kann man immerhin 25.000 Euro gewinnen.

Das Urteil von Hamburger Sternekoch Christoph Rüffer

Am Ende stand dann die große Entscheidung an. Wer hat die Tramezzini besser hinbekommen? Juror Christoph Rüffer lobte bei Katinka: "Die Entenleber ist zartrosa auf den Punkt gegart, hat auch ein paar Röststoffe hier abgekriegt." Insgesamt gefiel ihm das "Gesamtkunstwerk" optisch schon mal ganz gut, er hätte sich aber mehr Trüffel gewünscht. Und der Geschmack? "Saftig! Würzig, fruchtig, klein bisschen Säure, schöne Süße, passt sehr gut zur Leber. Was Frisches vom Salat ist auch mit dabei. Speck ist schön knusprig. Kommt gut durch. Trüffel geht ein bisschen unter. Aber insgesamt geschmacklich ist das sehr gut", so Rüffer. Einziger Kritikpunkt, das Brot war nicht ganz so gut geröstet, wie es sein sollte. Und das Gericht von Oliver? Wie schmeckte ihm das? Super getoastet oder geröstet die Tramezzini, allerdings vermisste er auf den ersten Blick das Quitten-Chutney. "Ist gut - schön", der Profi war auch davon beeindruckt. "Im ersten Moment ist es ein bisschen röstiger, da kommt nicht ganz die Süße der Quitte durch. Die Quitte sei zwar weniger, aber dafür intensiver als bei Katinka. "Insgesamt aber auch wieder ein toller Teller. Was machen wir da?"

Katinka Weidler hat schon neue Pläne

Eine wirklich schwere Entscheidung, die Rüffer da zu treffen hatte. Am Ende war das Quitten-Chutney von Oliver mehr nach Rüffers Geschmack und auch das Tramezzini gefiel ihm dann doch bei Oliver besser. Sieg für Oliver, zweiter Platz für Katinka Weidler aus Weinheim. Die nimmt es sportlich und hat schon wieder Küchenpläne und verrät der WNOZ-Redaktion: "Es bleibt weiter spannend bei mir, auch nach der Küchenschlacht. Ein weiteres kulinarisches Highlight steht in Weinheim an." Wir sind gespannt!