Flugverkehr

Bombendrohungen hatten keinen Einfluss auf Verspätungen

Bombendrohungen trafen mehrere Flüge in Europa, einzelne Maschinen wurden umgeleitet und durchsucht. Was die Luftsicherheitsorganisation Eurocontrol zur Auswirkung auf den Flugverkehr sagt.

Am Donnerstag gab es Bombendrohungen gegen mehrere Passagierflüge. Foto: Gregorio Borgia/AP/dpa
Am Donnerstag gab es Bombendrohungen gegen mehrere Passagierflüge.

Brüssel (dpa) - Die Bombendrohungen gegen zahlreiche Flüge in Europa haben bislang keinen Einfluss auf die Verspätungen im europäischen Luftverkehrsnetz gehabt. Das teilte die Luftsicherheitsorganisation Eurocontrol auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mit. 

Laut Eurocontrol waren für Donnerstag Drohungen gegen 14 Flüge bekannt, am Dienstag gegen 7. Die betroffenen Flüge machten am Donnerstag demnach rund 0,05 Prozent aus, bei europaweit 28.488 Flügen. Am Dienstag waren es bei 26.278 Flügen rund 0,03 Prozent, so Eurocontrol.

Mehrere Maschinen umgeleitet

Dennoch hatten die Drohungen bei einzelnen Flügen für Störungen gesorgt. Am Donnerstag wurden mehrere Maschinen umgeleitet und nach der Landung von Spezialisten durchsucht. Unter anderem waren Flüge nach Rom, Warschau, Prag und Bukarest betroffen. Hinweise auf tatsächliche Sprengsätze wurden bislang nicht gefunden.

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Bereits am Dienstag hatte es ähnliche Vorfälle gegeben. Wegen einer Bombendrohung musste der Flughafen Warschau-Modlin zeitweise schließen. Auch am Freitag wurden weitere Drohungen gegen Flüge bekannt. Ob die Drohungen miteinander zusammenhängen und wer dahintersteckt, ist bislang unklar.