Iran-Konflikt

Erster deutscher Evakuierungsflug in Frankfurt gelandet

Erstmals seit dem US-Angriff auf den Iran hat die Regierung deutsche Bürger aus der Region ausfliegen lassen. In Frankfurt warten Angehörige und Medien auf die Passagiere.

Die Maschine ist für maximal 279 Passagiere ausgelegt. Foto: Hannes P. Albert/dpa
Die Maschine ist für maximal 279 Passagiere ausgelegt.

Frankfurt/Main (dpa) - Am Frankfurter Flughafen ist am Morgen der erste Evakuierungsflug der Bundesregierung aus der Krisenregion Naher Osten gelandet. Dies bestätigten dpa-Reporter vor Ort. Die Lufthansa-Maschine war in der Nacht in Omans Hauptstadt Maskat gestartet.

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An Bord des Lufthansa-Airbus vom Typ A340-300 mit der Flugnummer LH345 befinden sich Menschen, die von der Bundesregierung ausgewählt worden sind. Sie waren wie zehntausende andere infolge des US-Angriffs auf den Iran in der Golf-Region gestrandet und mussten nun über den Landweg nach Maskat gebracht werden.

Vorrang für Schwangere, Kranke und Kinder 

Nach den Worten von Bundesaußenminister Johann Wadephul sollten besonders verwundbare Gruppen ausgewählt werden, wie Schwangere, Kranke oder Kinder. Weitere Evakuierungsflüge sind geplant. Die Maschine hat in der Konfiguration der Lufthansa 279 Passagiersitze. 

Es handelt sich nicht um die erste Maschine, die seit Kriegsbeginn Deutschland erreicht: Bereits seit Dienstag hatten insbesondere Fluggesellschaften aus den Vereinigten Arabischen Emiraten einzelne Flüge angeboten.