Evakuierung

Weltkriegsbombe in Dresden entschärft

Erneut müssen Kampfmittelspezialisten am Standort der Carolabrücke in Dresden eine Bombe entschärfen. Am frühen Nachmittag gibt die Polizei Entwarnung.

Mitarbeiter der Kampfmittelbeseitigung Sachsen transportieren während der Entschärfung am Fundort eine 250 Kilogramm schwere Weltkriegsbombe ab. Foto: Robert Michael/dpa
Mitarbeiter der Kampfmittelbeseitigung Sachsen transportieren während der Entschärfung am Fundort eine 250 Kilogramm schwere Weltkriegsbombe ab.

Dresden (dpa) - Die Weltkriegsbombe in Dresden ist entschärft worden. Das teilte die Polizei mit. Sie gab damit Entwarnung für Tausende Menschen, die zuvor ein Sperrgebiet rund um den Fundort verlassen mussten. Von der Evakuierung waren laut Polizei rund 17.000 Menschen und Teile der Innenstadt betroffen. 

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Im Sperrkreis lagen unter anderem die Sächsische Staatskanzlei, Ministerien und Geschäfte. Auch Anwohnerinnen und Anwohner mussten das Gebiet verlassen. In der Dresdner Messe war ein Notquartier eingerichtet worden. Laut Polizei wurden dort 192 Menschen aufgenommen. 

In der Dresdner Messe war eine Notunterkunft eingerichtet worden. Foto: Sebastian Kahnert/dpa
In der Dresdner Messe war eine Notunterkunft eingerichtet worden.

Die Bombe englischer Bauart war am Dienstag bei Räumarbeiten an der abgerissenen Carolabrücke gefunden worden. Die Brücke war im vorigen September teilweise eingestürzt, inzwischen steht von dem Spannbetonbauwerk in Dresden nichts mehr.

Es war bereits der vierte Bombenfund an dieser Stelle in diesem Jahr. Im Januar hatte es eine ähnlich aufwendige Entschärfung gegeben. Die beiden anderen Sprengkörper enthielten dagegen keinen Zünder mehr und konnten gefahrlos abtransportiert worden.