FDP-Chef

Lindner verteidigt Porsche-Leidenschaft und Sylt-Hochzeit

FDP-Chef Christian Lindner rechtfertigt seine große Hochzeit auf Sylt mit Prominenz und Porsche und rät jedem, der damit ein Problem hat, «der soll in Gottesnamen eben eine andere Partei wählen».

Christian Lindner heiratete die Journalistin Franca Lehfeldt. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa
Christian Lindner heiratete die Journalistin Franca Lehfeldt.

Berlin (dpa) - FDP-Chef Christian Lindner hat seine Leidenschaft für einen Porsche-Oldtimer und seine medienwirksame Hochzeit auf Sylt im vergangenen Jahr verteidigt.

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«Einen Satz will ich dazu mal übergeordnet sagen, zum Porsche wie zur Hochzeit: Wer damit ein Problem hat, dass ich, der niemals Geld geschenkt bekommen hat, der niemals etwas geerbt hat, der niemals etwas gestohlen hat, das von meinem verdienten und versteuerten Geld bezahle, der soll in Gottesnamen eben eine andere Partei wählen», sagte Lindner der «Augsburger Allgemeinen».

Seinen mehr als 40 Jahre alten Porsche habe er in den vergangenen zehn Jahren maximal 5000 Kilometer gefahren. Das Auto sei «eher ein Steh- als ein Fahrzeug, aber auch ein Stück automobiles Kulturgut, eine Leidenschaft». Im vergangenen Jahr hatte Lindner mit vielen prominenten Gästen - darunter CDU-Chef Friedrich Merz, der mit dem Privatflugzeug anreiste - seine Hochzeit mit der Journalistin Franca Lehfeldt auf der Insel Sylt gefeiert.