Blaulicht

Exhibitionist in Heidelberg festgenommen

Aktuelle Polizeimeldungen aus Weinheim, dem Odenwald und der Region. 27-Jährige in Mannheim vermisst.

Die wichtigsten Polizeimeldungen aus der Region auf einen Blick (Symbolbild). Foto: Adobe Stock
Die wichtigsten Polizeimeldungen aus der Region auf einen Blick (Symbolbild).

Mannheim: 27-jährige Nele B. vermisst

Seit Donnerstag wird die 27-jährige Nele B. vermisst. Die Vermisste wurde zuletzt am 15. August gegen 19.10 Uhr in der Collinistraße gesehen. Die bisherigen Ermittlungen der Kriminalpolizei sowie die bisherigen Suchmaßnahmen führten bislang nicht zu ihrem Auffinden. Hinwendungsort ist das Stadtgebiet Mannheim, hier insbesondere der Bereich Neckarau und Waldpark.

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Nele B. wird wie folgt beschrieben:

Die Vermisste ist etwa 1,70 Meter groß und von schlanker Statur, lange dunkle Haare, auffällige Narben an den Armen. Bekleidet soll sie mit einer kurzen dunklen Leggings und einem schwarzen Top sein. Außerdem soll sie eine rote Stofftasche bei sich führen.

Ein Bild der Vermissten kann hier eingesehen werden.

Zeugen, die Hinweise zum Aufenthaltsort von Nele B. geben können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0621/174-4444 zu melden. Hinweise werden zudem jederzeit unter dem polizeilichen Notruf 110 und bei jeder Polizeidienststelle entgegengenommen.

Heidelberg: Exhibitionist vorläufig festgenommen

Am Sonntagabend hat die Polizei einen 26-jährigen Mann vorläufig festgenommen, der sich einer 25-jährigen Joggerin gegenüber entblößte. Wie die Polizei berichtet, lief die 25-Jährige um 19.15 Uhr auf einem zum Neckar parallel verlaufenen Feldweg entlang. Auf Höhe des Tiergartenbades passierte sie den auf einem Poller sitzenden mutmaßlichen Exhibitionisten, der sich ihr gegenüber in unsittlicher Art und Weise entblößte und sexuelle Handlungen an sich vornahm. Die 25-Jährige alarmierte die Polizei, die den Mann vorläufig festnehmen konnte. Er muss sich nun wegen exhibitionistischer Handlungen verantworten. Zudem wurde er erkennungsdienstlich behandelt.

Mannheim: Männer mit Reizgas angegriffen

Am Samstag gegen 23.50 Uhr befanden sich ein 28 und ein 31 Jahre alter Mann vor dem Bürgerservice im innerstädtischen Quadrat K 7, als sie unvermittelt von zwei unbekannten Männern mit Reizstoffsprühgeräten besprüht und hierdurch leicht verletzt wurden. Anschließend flüchteten beide Täter in unbekannte Richtung. Die Hintergründe der Tat sind bislang noch nicht bekannt.

Die Polizei beschreibt die mutmaßlichen Täter wie folgt:

1. Person: Männlich, etwa 1,80 Meter groß, schlanke Körperstatur, mitteleuropäisches Erscheinungsbild, kurz rasierte braune Haare, 18-20 Jahre alt, trug ein weißes T-Shirt, blue Jeans und weiße Sneaker

2. Person: Männlich, zwischen 1,65 und 1,70 Meter groß, schlanke Körperstatur, südländisches Erscheinungsbild, kurze schwarze Haare, schwarzer Bart, ca. 20 Jahre alt, er war schwarz gekleidet und trug weiße Sneaker

Das Polizeirevier Mannheim-Innenstadt hat die Ermittlungen wegen der gefährlichen Körperverletzung aufgenommen und bittet Zeugen, die Hinweise auf die Täter geben können, sich unter der Telefonnummer: 0621 / 1258-0 zu melden.

Heidelberg: Betrug durch angeblichen Anti-Viren-Support

Am Samstag schaltete eine 79-Jährige aus der Heidelberger Weststadt gegen 12 Uhr ihr Notebook ein. Nur kurze Zeit später erschienen mehrere Warnhinweise auf dessen Bildschirm, die vor Viren auf dem Computer warnten. Die Meldungen verwiesen auf einen Online-Support zur Behebung des Problems. Hierzu sollte eine spezielle Telefonnummer gewählt werden. Die 79-Jährige ahnte nicht, dass es sich hierbei um eine Betrugsmasche handelte und die Warnhinweise selbst schon durch einen Virus verursacht wurden. Daher wählte sie die Nummer und folgte den Anweisungen des Englisch sprechenden angeblichen Computerfachmanns. Dies führte dazu, dass der Betrüger vollen Zugriff auf ihr Notebook und ihr Smartphone erlangte. Dadurch konnte er mehrere hundert Euro von ihrem Konto abheben. Das Polizeirevier Heidelberg-Mitte übernahm die ersten Betrugsermittlungen.

Die Polizei rät generell bei Nachrichten von Microsoft und anderen Softwareherstellern:

  • Seriöse Unternehmen wie Microsoft nehmen nicht unaufgefordert Kontakt zu ihren Kunden auf. Sollte sich ein Servicemitarbeiter bei Ihnen melden, ohne dass Sie darum gebeten haben: Legen Sie einfach den Hörer auf. Analog gilt das für plötzlich erscheinende Nachrichten auf dem Computer.
  • Geben Sie niemals private Daten (Bankkonto- oder Kreditkartendaten), oder Zugangsdaten zu Kundenkonten (zum Beispiel PayPal) heraus.
  • Gewähren Sie einem unbekannten Anrufer niemals Zugriff auf Ihren Rechner, beispielsweise mit der Installation einer Fernwartungssoftware.
  • Überprüfen Sie Ihren Computer in regelmäßigen Abständen auf Schadsoftware.
  • Seriöse Antiviren-Programme fordern keine Extra-Zahlungen für die Beseitigung von Viren oder Trojanern.
  • Infomieren Sie sich im Zweifelsfall bei der Polizei über aktuelle Betrugsmaschen.

Wenn Sie Opfer wurden:

Erstatten Sie möglichst umgehend Anzeige bei der Polizei und informieren Sie ihre Bank. Mit fortschreitender Zeit sinkt die Wahrscheinlichkeit, dass die Überweisungen rückgängig gemacht werden können.

  • Trennen Sie Ihren Rechner vom Internet und fahren Sie ihn herunter. Ändern Sie über einen nicht infizierten Rechner oder das Smartphone unverzüglich betroffene Passwörter.
  • Lassen Sie Ihren Rechner überprüfen und das Fernwartungsprogramm auf Ihrem Rechner löschen.
  • Nehmen Sie Kontakt zu den Zahlungsdiensten und Unternehmen auf, deren Zugangsdaten in den Besitz der Täter gelangt sind.
  • Lassen Sie sich von Ihrem Geldinstitut beraten, ob Sie bereits getätigte Zahlungen zurückholen können.
  • Ändern Sie über einen nicht infizierten Rechner oder das Smartphone unverzüglich betroffene Passwörter.
  • Lassen Sie Ihren Rechner überprüfen und das Fernwartungsprogramm auf Ihrem Rechner löschen.