Viernheim: Zwei Unfälle mit mehreren Verletzten auf A67
Gleich zwei Unfälle haben sich am Samstagabend auf der A67 am Viernheimer Dreieck ereignet. Mehrere Personen wurden verletzt, es entstand hoher Sachschaden.
Viernheim. Gleich zwei Unfälle haben sich am Samstagabend auf der A67 am Viernheimer Dreieck ereignet. Mehrere Personen wurden verletzt, ein Fahrer erlitt schwere Verletzungen und musste aus seinem Fahrzeug befreit werden, teilte die Polizei mit. Die Fahrbahn aus Richtung Lorsch kommend war für Rettung und Unfallaufnahme teilweise voll gesperrt, es entstand erheblicher Sachschaden.
Nach Angaben der Polizei kollidierte zunächst gegen 20 Uhr ein 24-jähriger Fahrer aus dem Rheingau-Taunus-Kreis beim Überholen mit einem Auto aus Mannheim. Der Wagen geriet ins Schleudern und prallte gegen die rechten Leitplanken. Der Aufprall war so heftig, dass der 20-jährige Fahrer eingeklemmt wurde und von Einsatzkräften befreit werden musste. Er kam mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus. Sein 62-jähriger Beifahrer erlitt leichtere Verletzungen. In die Unfallstelle fuhr zudem ein weiterer Pkw aus dem Rhein-Neckar-Kreis, gesteuert von einem 61-Jährigen. Auch dieses Fahrzeug prallte anschließend gegen die rechten Schutzplanken. Die Ermittlungen zur Unfallursache dauern an.
Den Sachschaden schätzt die Polizei auf rund 58.000 Euro. Nach dem Unfall bildete sich ein Rückstau, in dessen Folge sich ein weiterer Unfall ereignete. Ein 41-jähriger Autofahrer aus Frankreich konnte wegen unzureichenden Sicherheitsabstands nicht mehr rechtzeitig anhalten und fuhr auf einen Wagen aus Italien mit zwei Insassen auf. Zudem prallte er gegen einen dritten Pkw. Mehrere Rettungswagen waren auch hier im Einsatz, um mögliche Verletzungen zu überprüfen. Es wurden zunächst lediglich leichtere Verletzungen angenommen, hieß es weiter. Der Schaden des Folgeunfalls liegt laut Polizei bei etwa 52.000 Euro. (dls)