Michaelismarkt

Am Sonntag entspannt bummeln in Fürth

Zum Michaelismarkt öffnen die Geschäfte in Fürth am Sonntag. Was sonst noch geboten wird am Kerwewochenende.

Auch einen kleinen Rummelplatz gibt es am Wochenende in Fürth. Foto: Philipp Reimer
Auch einen kleinen Rummelplatz gibt es am Wochenende in Fürth.

Fürth. Das letzte Wochenende im September ist der Termin der Fürther Kerwe. Seit einigen Jahren wird zeitgleich der Michaelismarkt begangen – traditionell verbunden mit einem verkaufsoffenen Sonntag. So wird es auch an diesem Wochenende sein. Zwar fällt das Kerweprogramm etwas kleiner aus als in den Jahren vor Corona, die Gewerbetreibenden und die Gastronomie sind aber auf viele Gäste aus der ganzen Region vorbereitet.

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Und auch ein kleiner Rummelplatz fehlt nicht: Auf dem Marktplatz werden von Freitag bis Montag Fahrgeschäfte und Buden stehen. Ganz traditionell werden ein Karussell, ein Schießwagen, ein Crêpesstand sowie ein paar andere kleine Fahrgeschäfte bis zum 3. Oktober kleine und große Kerwegäste anlocken. Ebenso werden verschiedene Vereine eigene Veranstaltungen durchführen. Auszugsweise seien genannt die Stadionkerwe des SV Fürth und das Oktoberfest des FC Fürth in der „Alm“.

Vielfältiges Angebot

Ein Besuch in der Weschnitztalgemeinde lohnt sich am Wochenende also. Nicht zuletzt deshalb, weil die Geschäfte am Sonntag, 1. Oktober, von 13 bis 18 Uhr einen verkaufsoffenen Sonntag anbieten und sich dabei auch die ein oder andere Aktion einfallen lassen. Natürlich ist auch die Gastronomie auf die Gäste zum Michaelismarkt, respektive zur Kerwe, eingestellt. Die Gastlichkeit in Fürth ist schließlich sprichwörtlich. Eine Einkehr vor oder nach dem Einkaufsbummel lohnt sich allemal.

Die Geschäftsmeile von Fürth wird sich am Sonntag in ein farbenfrohes Schaufenster für die Gemeinde verwandeln, wenn die Geschäfte ihre Türen für Groß und Klein öffnen. Mit einer Fülle von Rabatten und Aktionen wird der verkaufsoffene Sonntag sicherlich die Herzen der Shopping-Enthusiasten höherschlagen lassen. Ein vielfältiges Angebot von Waren und Dienstleistungen erwartet diejenigen, die sich auf Schnäppchenjagd begeben möchten. Das Einkaufsziel Fürth wird sich von seiner besten Seite präsentieren.

Die große Bandbreite an inhabergeführten Fachgeschäften ist eine Stärke und ein Aushängeschild der Weschnitztalgemeinde. Das betonen Bürgermeister Volker Oehlenschläger und der Vorsitzende des Gewerbevereins, Bernd Schmitt, immer wieder. Und einige dieser engagierten Unternehmer tragen dazu bei, dass zur Kerwe nicht auf das Rummelplatzgefühl verzichtet werden muss. Auch auf dem Parkplatz „In den Betten“ – zwischen dem Fachmarkt Berg & Sohn und dem Modehaus Losert – wird sich eine „Reitschul“ drehen und es werden dort auch Buden aufgebaut sein.

Besondere Aktionen und Rabatte wird es auch zum verkaufsoffenen Sonntag am 1. Oktober wieder geben. Foto: Marco Schilling
Besondere Aktionen und Rabatte wird es auch zum verkaufsoffenen Sonntag am 1. Oktober wieder geben.

Bei Freunden kaufen

Die Kampagne „Heimat shoppen“ der IHK gibt es bereits einige Jahre. Ihre Intention passt auch sehr gut zum verkaufsoffenen Sonntag am 1. Oktober in Fürth. Es ist der „Einkauf bei Freunden“, der gefördert werden soll. Sprich: der Einkauf vor Ort, bei den regionalen Fachhändlern und Dienstleistern, deren Know-how und Service von keinem noch so verlockend klingenden Internetangebot aufgewogen werden kann.

Wer den Einzelhandel vor Ort aufsucht, der trägt auch seinen Teil dazu bei, die Ortszentren lebendig zu halten. Und das in mehrfacher Hinsicht. Zum einen werden Leerstände verhindert, welche den Zentren die Vitalität nehmen. Zum anderen tun sich engagierte Unternehmer vor Ort immer wieder als Unterstützer für Sport, Kultur und gesellschaftliches Leben hervor. Auch das würde fehlen, wenn das Gewerbe sich zurückzieht. Den Handel lebendig zu halten, liegt in der Hand mehrerer Beteiligter, wissen die Verantwortlichen der IHK.

Zum einen am Angebot der Gewerbetreibenden, das in Fürth kaum Wünsche offenlässt, zum anderen aber auch an den Konsumenten. „Kauf vor Ort, sonst sind sie fort“, lautet ein treffender Spruch. Insofern ist regionales Einkaufen also auch in dieser Hinsicht mehr – nämlich eine bewusste Entscheidung für die Region und das Mitgestalten des eigenen Lebensraumes.