Blaulicht

Ein Brand, ein Unfall und eine Überraschung in Fürth

Die ehrenamtlichen Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Fürth müssen innerhalb kurzer Zeit dreimal ausrücken - aus völlig unterschiedlichen Anlässen.

Drei Einsätze hatte die Freiwillige Feuerwehr Fürth in kurzer Zeit zu absolvieren. Foto: Adobe Stock
Drei Einsätze hatte die Freiwillige Feuerwehr Fürth in kurzer Zeit zu absolvieren.

Fürth. Mehrere Einsätze hatten die ehrenamtlichen Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr Fürth am Wochenende zu absolvieren. Die Abteilungen Weschnitz, Krumbach und Mitte wurden am Freitagabend gegen 19.15 Uhr mit dem Alarmstichwort „Feuer mittel – brennt Wohnung“ in den Ortsteil Weschnitz gerufen. In einem Einfamilienhaus war ein Wäschetrockner in Brand geraten.

Newsletter

Holen Sie sich den WNOZ-Newsletter und verpassen Sie keine Nachrichten aus Ihrer Region und aller Welt.

Mit Ihrer Registrierung nehmen Sie die Datenschutzerklärung zur Kenntnis.

„Nach ersten Löschversuchen konnten sich die Bewohner unversehrt ins Freie retten“, berichtet die Feuerwehr. Die aufgrund einer parallel stattfindenden Übung frühzeitig eintreffenden Einsatzkräfte übernahmen die Brandbekämpfung unter schwerem Atemschutz und brachten den Wäschetrockner ins Freie. Die betroffenen Bewohner wurden vom Rettungsdienst erstversorgt. Das Gebäude wurde umfangreichen Lüftungsmaßnahmen unterzogen. „Nachdem keine Brandgase in der Wohnung mehr nachgewiesen werden konnten, wurde die Einsatzstelle an die Inhaber übergeben“, heißt es weiter. Der Einsatz vor Ort war nach rund einer Stunde beendet, „jedoch waren in der Atemschutzwerkstatt sowie der Kleiderkammer noch Reinigungs- und Prüfarbeiten durchzuführen, sodass einige Brandschützer ihren Freitagabend im Feuerwehrhaus verbringen mussten“.

Die Abteilung Mitte war am Freitag bereits gegen 9 Uhr erstmals alarmiert worden. In einer Wohnung sei eine Person eingeschlossen, lautete die Nachricht der Leitstelle. Vor Ort öffnete allerdings „die vermeintlich betroffene und sichtlich überraschte“ Person den Feuerwehrleuten wohlbehalten die Eingangstür, wie diese berichten. „Vermutlich wurde der Hausnotruf versehentlich ausgelöst. Dieser Einsatz zeigte jedoch, dass die Rettungskette mithilfe eines Hausnotrufgeräts deutlich verkürzt werden kann, im Falle eines tatsächlichen Notfalls wäre Hilfe innerhalb kürzester Zeit vor Ort gewesen“, schreibt die Fürther Feuerwehr dazu.

Gegen 17 Uhr wurden die Brandschützer der Abteilungen Weschnitz und Krumbach am Freitag zu einem Verkehrsunfall auf der B 460 zwischen der Wegscheide und Hiltersklingen gerufen. Eine 39-jährige Odenwälderin hatte nach Angaben der Polizei in einer Rechtskurve die Kontrolle über ihren Pkw verloren und wurde in den Gegenverkehr geschleudert. Nach dem Zusammenstoß mit einem entgegenkommenden Auto verblieb ein größeres Trümmerfeld auf der Fahrbahn. Diese musste für eine Zeit gesperrt werden. Der entstandene Sachschaden wird von der Polizei auf 25.000 Euro geschätzt. Zeugen, die sachdienliche Hinweise zu dem Verkehrsunfall geben können, werden gebeten, sich mit der Polizeidienststelle in Erbach (06062/953-0) in Verbindung zu setzen. -/SK