Nieder-Liebersbach

Hütten im Herzen des Dorfes

Der Weihnachtsmarkt in Nieder-Liebersbach präsentiert sich am zweiten Adventswochenende klein, kulinarisch und kulturell.

Am zweiten Adventswochenende geht es auf dem Dorfplatz im Birkenauer Ortsteil Nieder-Liebersbach wieder weihnachtlich zu. Unser Archivbild entstand im vergangenen Jahr. Foto: Gian-Luca Heiser
Am zweiten Adventswochenende geht es auf dem Dorfplatz im Birkenauer Ortsteil Nieder-Liebersbach wieder weihnachtlich zu. Unser Archivbild entstand im vergangenen Jahr.

Die Vorbereitungen laufen seit Wochen: Am zweiten Wochenende im Advent – 9. und 10. Dezember – findet wieder der Weihnachtsmarkt im Birkenauer Ortsteil Nieder-Liebersbach statt, und zwar so, wie man ihn seit vielen Jahren kennt: klein und gemütlich, aber kulinarisch ganz groß. „Das Konzept hat sich bewährt“, findet Kurt Kohlmann, und der Erfolg gibt ihm und seiner Frau Bärbel recht. Gemeinsam führen die beiden seit Jahren ehrenamtlich Regie.

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Auf dem Dorfplatz, zwischen Brunnen, Linde, Altem Rathaus und Dorfgemeinschaftshaus, schmiegen sich die Hütten im Herzen des Dorfes aneinander und sorgen für eine einzigartige, heimelige und gemütliche Atmosphäre. Ein großer Christbaum mit Lichtern rundet das Ganze ab.

15 Gruppen und Vereine

Insgesamt sind diesmal 15 Gruppen und Vereine beteiligt, ein neuer Rekord. Dabei lassen sie sich alle etwas Besonderes einfallen. Die Vogelfreunde reichen traditionell Schupfnudeln mit Kraut, die Jugendfeuerwehr stärkt die Besucher mit Bratwurst, Waffeln und Crêpes. Die Kerweborschte tischen Kartoffelwurst auf, das junge „Kohlmann-Gemüse“ backt Pilze und bietet gebrannte Mandeln an. Bei der Mühlenfamilie gibt es Kürbissuppe mit Dampfnudeln, die Hanfmanufaktur hat Tees im Sortiment. Mouana-Forlive schenkt Tee und Sekt aus.

Spezialitäten aus der Ukraine

Weil die Bienen fleißig waren, gibt es diesmal wieder Honigspezialitäten der örtlichen Imkerei Ihrig. Bei Ute und Anette gibt es Fleischkäse und Spießbraten im Brötchen. Die Grundschule hat selbst gebackene „Weihnachtsgutsel“ im Angebot. Das gibt es sonntags auch im katholischen Kindergarten „Arche Noah“, der in seinen Räumlichkeiten Kaffee und Kuchen anbietet. Auf dem Platz vertreten sind außerdem die Wintersportler von Bergwerk, die mit Kaiserschmarrn für Skihütten-Atmosphäre sorgen. Und dann gibt es noch einen außergewöhnlichen Stand: Geflüchtete aus der Ukraine bieten hier Spezialitäten aus ihrer Heimat an.

Nur am Sonntag öffnet das Dorfgemeinschaftshaus mit zwei weiteren Attraktionen. Der Verein Pädagogische Druckwerkstatt „Schwarze Kunst“ gibt Einblick in seine Arbeit und zeigt, wie aufwendig früher das Drucken von Zeitungen, Büchern und Grußkarten war.

Die Chöre der SVG laden nebenan ab 14 Uhr in den Saal ein. Hier gibt es gegen 15 Uhr Advents- und Weihnachtslieder zum Zuhören und zum Mitsingen. Außerdem bitten die Sängerinnen und Sänger zu Kaffee und Kuchen und präsentieren eine kleine Ausstellung mit Weihnachtskrippen.

Wie reist der Nikolaus diesmal an?

Der Weihnachtsmarkt beginnt am Samstag, 9. Dezember, ab 16 Uhr, am Sonntag, 10. Dezember, öffnen die Buden bereits um 14 Uhr. Gegen 16 Uhr spielen die Jagdhornbläser, für 16.30 Uhr hat sich der Nikolaus angekündigt, um die kleinen Besucher mit süßen Gaben zu bescheren. Auf welchem Gefährt er diesmal kommt, das bleibt wie immer ein Geheimnis.

Auch auf winterliche Temperaturen ist man eingestellt. „Etwas zum Aufwärmen gibt es überall“, verspricht Kohlmann. Da gibt es die Feuertonne inmitten des Platzes und jede Menge heiße Getränke. Glühwein zum Einheitspreis und Punsch oder heißer Orangensaft sorgen dafür, dass es den Besuchern warm ums Herz wird. hje