16 Neuzugänge bei der Stadt Weinheim
Die neue Personalamtschefin der Stadt Weinheim, Mardjan Muglin, begrüßt 16 Auszubildende und FSJler im Rathaus.
Die Jüngste ist gerade mal 17 Jahre alt, die älteste 54. Es sind also Berufsanfänger und Quereinsteiger, die am 1. September ihren Dienst bei der Stadt Weinheim begonnen haben. Das geht aus einer Mitteilung aus dem Rathaus hervor.
Das Spektrum spiegele die Dynamik des Arbeitsmarktes, aber auch die Erfordernisse für modern eingestellte Arbeitnehmer wider, wie Mardjan Muglin, die neue Personalamtschefin bei der Begrüßung der neuen Auszubildenden und Absolventen eines Freiwilligen Sozialen Jahres (FSJ) betonte. Für die Leiterin des Organisations- und Personalamtes war der Empfang der neuen Mitarbeiterinnen eine der ersten Amtshandlungen.
Die (überwiegend) jungen Frauen und Männer wurden außerdem von Natasa Andric, der Ausbildungsbeauftragten im Personalamt, sowie von Vertretern des Personalrates begrüßt. Alle betonten, dass der öffentliche Dienst gute Arbeitsbedingungen biete – aber auch qualifizierte Mitarbeiter benötige, um die Daseinsvorsorge des Staates auf Dauer zu bewahren. Dass Kommunen ihren Nachwuchs selbst heranziehen, werde angesichts des Arbeitskräftemangels immer wichtiger. Vor allem in einer Stadtverwaltung zu arbeiten, sei eine Herausforderung, die neben den fachlichen auch sozial-emotionale Qualifikationen fordere und schule. Denn der direkte und hilfsbereite Umgang mit den Bürgern sei in jedem Arbeitsbereich eine Grundvoraussetzung.
16 Azubis und FSJler haben also ihre Ausbildung begonnen, sie werden zu Verwaltungsfachangestellten qualifiziert, zu Fachangestellten für Medien- und Informationsdienste (in der Stadtbibliothek), zum Fachinformatiker (in der IT-Abteilung) und zur pädagogischen Fachkraft in einer Kita – ein kommunaler Ausbildungsschwerpunkt.
FSJ-Stellen werden in Kitas, aber zum Beispiel auch bei der Feuerwehr und in der Lern-Praxis-Werkstatt vergeben. Zwei Frauen nehmen am Projekt „Direkeinstieg Kita“ teil, bei dem bereits berufserfahrene Personen eine verkürzte und auskömmlich bezahlte Ausbildung zur Erzieherin oder zum Erzieher absolvieren können. Das vom Land geförderte Projekt macht die Stadt schon im zweiten Jahr gemeinsam mit dem Rhein-Neckar-Kreis und der Helen-Keller-Schule möglich.