Weinheim

B38-Chaos in Weinheim ist endlich vorüber

Endlich wieder freie Fahrt auf der B38/A659. Die wochenlangen Bauarbeiten im Zuge der Fahrbahnsanierung sind am heutigen Montag zu Ende gegangen.

Die Sanierung der B38 sorgte mitunter für chaotische Zustände auf Weinheims Straßen. Besonders betroffen war die Mannheimer Straße. Foto: Marco Schilling
Die Sanierung der B38 sorgte mitunter für chaotische Zustände auf Weinheims Straßen. Besonders betroffen war die Mannheimer Straße.

Endlich wieder – völlig – freie Fahrt auf der B38/A659. Die wochenlangen Bauarbeiten im Zuge der Fahrbahnsanierung, die zuletzt nur noch am Wochenende stattgefunden hatten, endeten am heutigen Montag.

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Vor allem für Berufspendler stellte die Sanierung ein echtes Ärgernis dar. Immer wieder führte die Teilsperrung der Bundesstraße zu Staus. Nachdem im Oktober auch noch der Saukopftunnel wegen einer Baupanne gesperrt werden musste, verstopfte der innerstädtische Verkehr an allen Ortsausfahrten.

Einmündung besonders betroffen

Besonders betroffen war immer wieder die Einmündung von der B38 auf die Mannheimer Straße. Der Negativhöhepunkt wurde zu der Zeit erreicht, als der Verkehr über die Westtangente geleitet wurde. Das verursachte einen Stau bis zum Multzentrum und auf die Westtangente hinaus. In dem ersten Drittel der Sanierungsmaßnahme war es vor allem der Verkehr, der in Richtung Weinheim wollte, der das Nachsehen hatte. In dieser Zeit war die B38/A659 vor der Einmündung auf die Mannheimer Straße einspurig. Die Autos stauten sich kilometerweit in Richtung Viernheim.

Ampel funktionierte nicht

Zum Start der dritten von sieben Bauphasen herrschte ordentliches Chaos. Entgegen der Aussage des Regierungspräsidiums war es damals nicht möglich, nach rechts auf die Mannheimer Straße abzubiegen. Erst am späten Vormittag wurde sie freigegeben. Zu diesem Zeitpunkt funktionierte aber die Baustellenampel noch nicht. Da mittlerweile jedoch Autofahrer von der Mannheimer Straße wieder nach links in Richtung Autobahn abbiegen durften, entstanden immer wieder gefährliche Begegnungen und Rückstaus auf der Kreuzung. Die Arbeiten dauerten zehn Wochen an, sie begannen am 21. August. Im Zuge der Maßnahme wurden auf einer Länge von rund 1,6 Kilometern und einer Fläche von 38 000 Quadratmetern die oberen Asphaltschichten erneuert. Durch die Sanierung der Fahrbahn wird die Verkehrssicherheit gewähr-leistet und weitere Schäden am Straßenoberbau verhindert. Die Kosten in Höhe von 2,5 Millionen Euro wurden eingehalten. Diese werden vom Bund getragen.