Weinheim

Berufsstart für 115 junge Menschen bei Freudenberg

Weinheims größter Arbeitgeber stellt deutlich mehr als Azubis ein als im Vorjahr. Allerdings wünscht man sich mehr Bewerberinnen im MINT-Bereich.

Für insgesamt 115 junge Menschen begann am Freitag die Ausbildung bei der Firma Freudenberg in Weinheim, darunter 45 Azubis von Verbundpartnern. Foto: Freudenberg
Für insgesamt 115 junge Menschen begann am Freitag die Ausbildung bei der Firma Freudenberg in Weinheim, darunter 45 Azubis von Verbundpartnern.

Für viele junge Menschen hat am Freitag ein neuer Lebensabschnitt begonnen. Denn der 1. September markiert traditionell den Start in die Ausbildung, so auch bei Weinheims größtem Arbeitgeber, der Firma Freudenberg.

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„70 junge Talente starten bei Freudenberg in die Ausbildung. Das bedeutet für unser Unternehmen am Standort eine Steigerung um 40 Prozent. Zugleich belegt es die gelebte Verantwortung, langfristig in die Zukunft junger Menschen zu investieren und dem Fachkräftemangel aktiv entgegenzuwirken“, so Raúl González, Leiter des Bildungszentrums, in einer Pressemitteilung. Außerdem bildet Freudenberg 45 Auszubildende für Verbundpartner in seinem Bildungszentrum aus.

Modernes Bildungszentrum

Weltweit bereitet die Freudenberg-Gruppe rund 500 junge Menschen in 15 Ländern auf den Arbeitsmarkt der Zukunft vor. „Freudenberg bietet eine Ausbildung in moderner Lernumgebung, die digitales Lernen und die Arbeit mit hoch technologischen Maschinen in fachübergreifenden Teams und einem internationalen Arbeitsumfeld beinhaltet“, so González weiter. Alle Ausbildungsbereiche im Bildungszentrum nutzen digitale Geräte wie zum Beispiel Touch-Monitore oder Tablets. Interaktives Lernen ermöglicht außerdem ein Bereich für freies Lernen. Die Auszubildenden und Studierenden arbeiten in berufsübergreifenden Teams, erstellen Lernlandkarten und lösen Aufgaben in Teamarbeit.

„Bei den Bewerbungen beobachten wir seit mehreren Jahren einen deutlichen Rückgang von interessierten weiblichen Talenten, besonders im technischen und MINT-Bereich. Wir fordern junge Frauen ausdrücklich auf, sich zu bewerben“, machte González deutlich.

Bedarf an IT-Fachkräften

Zugleich steige aufgrund der Digitalisierung der Bedarf an IT-Fachkräften für die Entwicklung neuer Produkte, in der Fertigung und im Verkauf deutlich an. So bildet Freudenberg in Weinheim auch zusammen mit der DHBW-Wirtschaftsinformatiker und Informatiker sowie Kaufleute für IT-Systemmanagement aus. Zudem bietet das Unternehmen drei der zehn beliebtesten Ausbildungsberufe an: Elektroniker, Mechatroniker und Industriekaufmann. Insgesamt gibt es über 20 Ausbildungsmöglichkeiten.

Bewerbungen für das Jahr 2024 sind ab sofort auf der Ausbildungshomepage des Unternehmens möglich.