Bulldogs, Schlepper und Traktoren: großes Treffen in Weinheim
Mehr als 100 landwirtschaftliche Fahrzeuge gab es beim großen Schleppertreffen am Wochenende zu bestaunen.
Rund um den Weinheimer Ortsteil Rippenweier kamen sie einem am vergangenen Sonntagvormittag aus allen Himmelsrichtungen entgegen: Alte Traktoren verschiedenster Hersteller und Baujahre waren auf dem Weg zum 7. Schleppertreffen der Schlepperfreunde Rippenweier rund um das Schützenhaus. Knapp über 100 Schlepper waren es letztendlich, die den Weg in die Odenwaldgemeinde fanden, heißt es in einer Pressemitteilung.
Restauriert, poliert und herausgeputzt
Die einen restauriert, poliert und herausgeputzt für das Treffen, den anderen sah man an, dass sie am Tag zuvor noch im Einsatz waren. Und genau bei diesem Thema scheiden sich oft die Geister bei den Freunden der landwirtschaftlichen Oldtimer: Bleibt der Traktor nahezu unberührt und wird eventuell durch eine klare Lackkonservierung mit ursprünglicher Patina gefahren? Oder bringt man seinen Liebling durch die Auswahl originalgetreuer Lacke in den nahezu neuwertigen Originalzustand?
Am Ende des Tages freuten sich dann aber alle Schlepperfreunde, sich wieder einmal treffen und austauschen zu können. Da waren Schlepper der Marken Deutz, Lanz, Schlüter, Fendt, Hanomag und viele mehr zu sehen – einige davon wirkliche Raritäten. So zum Beispiel der Schlepper von Marc Hartmann, ein Bischoff Typ AS15 von 1952, den es in Deutschland so nur zweimal gibt. Das älteste Fahrzeug war einmal mehr der Fahr-Typ F22, Baujahr 1940, von Ralf Fath, einem Gründungsmitglied der Rippemer Schlepperfreunde.
Es kamen natürlich auch die vielen Besucher des Treffens, die nicht Besitzer eines Traktors sind, voll auf ihre Kosten. Man konnte so manches Kind mit zunächst erschrockener, dann aber doch mit strahlender Miene beobachten, wenn es zum Anlassen eines fulminant klingenden, einzylindrigen Lanz-Bulldogs mit auf dem Fahrersitz steigen durfte.
Reges Treiben rund ums Schützenhaus
An diesem Sonntag herrschte ein buntes Treiben von Traktoren, deren Besitzer und Besuchern aller Altersgruppen. Um das Schützenhaus war alles auf den Beinen – besonders die erfahrenen Teams der Schlepperfreunde und des Schützenvereins Rippenweier, die die Gäste mit Speisen und Getränken bestens versorgten.