Weinheim

Gelungenes Fluglager des Luftsportvereins trotz Wetterkapriolen

Insgesamt 530 Starts ins zwei Wochen — das ist die Bilanz des Fluglager auf der Weinheimer Altau.

Louis Reiter nach seinen ersten drei Solo-Flügen. Foto: Luftsportverein
Louis Reiter nach seinen ersten drei Solo-Flügen.

Der Wettergott meinte es nicht besonders gut mit den Teilnehmern des zweiwöchigen Fluglagers auf der Weinheimer Altau. Wie schon in den vergangenen Jahren waren wieder die Segelflieger aus Wolfenbüttel zum gemeinsamen Fluglager auf dem Weinheimer Segelflugplatz angereist, aber leider gab es in der ersten Woche zunächst viel Wind und leider auch eine Menge Regen. Dennoch wurde jede Regenpause für den Flugbetrieb genutzt.

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Völlig neue Erfahrung

Durch den teilweise sehr starken Westwind konnten so mancher der Gäste aus Wolfenbüttel eine völlig neue Erfahrung machen: den Hangsegelflug. Die Bergstraße bietet für den Hangsegelflug optimale Bedingungen.

Ist der Westwind stark genug, kann in rund 500 bis 600 Metern Flughöhe im Hangaufwind im reinen Geradeausflug zwischen dem Melibokus und Heidelberg auf- und abgeflogen werden. An manchen Tagen konnte man bis zu zehn in Weinheim gestartete Segelflugzeuge sehen. Allerdings hat der Hangsegelflug auch seine Tücken. Und so wurden zwei Segelflugzeuge von einem Regenschauer buchstäblich vom Himmel gespült und mussten auf einem Feld nahe Bensheim landen, weil der Weinheimer Flugplatz im reinen Gleitflug nicht mehr zu erreichen war.

Knapp 300 Flugstunden

In der zweiten Woche gab es dann eine deutliche Wetterbesserung und die Segelflieger kamen doch noch auf ihre Kosten. Steffen Woidich konnte seine Kunstflug-Lizenz erwerben und Louis Reiter durfte zu seinem ersten Alleinflug ohne Fluglehrer starten. Insgesamt wurden in den zwei Wochen 530 Starts durchgeführt, mit einer Flugzeit von knapp 300 Stunden.

Ein besonderer Dank galt den beiden Organisatorinnen Elena Ostwald und Paula Gattermann, den Fluglehrern Stefan Böhler, Dieter Obert, Udo Lensker und Peter Ostwald sowie dem Küchenteam Nicole Böhler, Tanja Lensker, Manuela Metz und Nicole Allendorf-Ostwald. Trotz schlechtem Wetter war die Stimmung gut und die Teilnehmer freuen sich schon jetzt auf das gemeinsame Fluglager 2024. Ruhe kehrt beim Luftsportverein allerdings erst einmal nicht ein, denn die Mitglieder bereiten schon fleißig das alljährliche Sommerfest vor, das 2023 am 2. und 3. September stattfinden wird.