Hirschberg: Bushaltestellen in Leutershausen werden barrierefrei
Technischer Ausschuss: Im Mai sollen die Umbauarbeiten in Leutershausen beginnen. In den Sommerferien folgt dann der Ortsteil Großsachsen.
Hirschberg. Der Ausschuss für Technik und Umwelt (ATU) startet am heutigen Montag in die Sitzungsperiode 2026. Zwei Punkte stehen auf der Tagesordnung.
Welche Themen stehen im Ausschuss im Mittelpunkt?
Der Ausschuss befasst sich mit zwei zentralen Projekten der Gemeinde: dem barrierefreien Ausbau von neun Bushaltestellen in beiden Ortsteilen sowie der Änderung eines Bebauungsplans in Großsachsen.
Worum geht es beim Thema Barrierefreiheit?
Mehrere Bushaltestellen im Gemeindegebiet sollen barrierefrei umgebaut werden. Die Verwaltung informiert über den aktuellen Stand und das weitere Vorgehen.
Wie viele Haltestellen sind betroffen?
Insgesamt neun Haltestellenseiten in Großsachsen und Leutershausen.
Was ist dort konkret an Maßnahmen geplant?
Vorgesehen sind erhöhte Bordsteine für einen stufenlosen Einstieg, barrierefreie Querungsstellen im Haltestellenumfeld sowie vier Wetterschutzhäuschen und sieben Fahrradanlehnbügel.
Wie wird das ganze Projekt finanziert?
Die Kosten liegen bei rund 858.000 Euro. Rund 75 Prozent davon trägt das Land Baden-Württemberg. Dies sind etwa 643.000 Euro. Der Rest verbleibt bei der Gemeinde. Den Förderantrag hatte die Gemeinde im Oktober 2022 gestellt. In der Folgezeit kam es zu Anpassungen, sodass der Antrag erst im April 2025 neu gestellt wurde. Bewilligt wurde er Antrag am 20. Oktober 2025.
Wann sollen die Bauarbeiten beginnen?
Gestartet wird im Mai in Leutershausen, die Haltestellen in Großsachsen folgen von Juli bis September, überwiegend während der Sommerferien.
Müssen Verkehrsteilnehmer mit Einschränkungen rechnen?
Während der Bauphasen wird es zu Behinderungen kommen, Vollsperrungen sollen jedoch nach Möglichkeit vermieden werden.
Worum geht es beim Bebauungsplan „Östlich der Brunnengasse“?
Drei angrenzende Bebauungspläne sollen zu einer einheitlichen Planung zusammengeführt und an heutige Anforderungen angepasst werden.
Was ist das Ziel des Bebauungsplans?
Ziel ist eine geordnete städtebauliche Weiterentwicklung, die sowohl landwirtschaftliche Betriebe als auch Wohnnutzungen berücksichtigt.
Welche Änderungen sind vorgesehen?
Baufenster sollen erweitert, private Grünflächen teilweise in Dorfgebiet umgewandelt und klare Regelungen zu Gebäudehöhen, Vollgeschossen und Stellplätzen festgelegt werden.
Wie läuft das Bebauungsplanverfahren ab?
Die Änderung erfolgt im beschleunigten Verfahren der Innenentwicklung, dennoch ist eine frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit vorgesehen.
Wer informiert den Ausschuss über die beiden Themen?
Zum barrierefreien Haltestellenausbau berichtet ein Vertreter vom Ingenieurbüro E. Schulz GmbH, zum Bebauungsplan eine Vertreterin vom Büro MVV Regioplan.
Ausschuss für Technik und Umwelt (ATU), Montag, 19. Januar, 18.30 Uhr, Bürgersaal des Rathauses, Großsachsener Straße 14